42 Kinder trainieren im Camp von Blau-Weiß Wulfen

Fußball

Etwas übersichtlicher als im Vorjahr gestaltet sich das Fußball-Feriencamp des 1. SC Blau-Weiß Wulfen. Das tut der Qualität aber keinen Abbruch. Im Gegenteil.

WULFEN

, 21.08.2017 / Lesedauer: 2 min
42 Kinder trainieren im Camp von Blau-Weiß Wulfen

Montagmorgen am Wulfener Wittenbrink: Kurze Anweisung des Trainers und dann geht's los mit der ersten Übung.

„70 Kinder waren letztes Jahr schon grenzwertig“, sagte Jörg Grosche vom Jugendvorstand der Blau-Weißen gestern bei der Eröffnung des fünftägigen Camps. Diesmal sind es 42. „Wir hatten eine Obergrenze von 55 gesetzt und haben den Jahrgang 2004 rausgenommen. Sonst wäre die Altersspanne zu groß gewesen“, erläuterte Campleiter Mustafa Yücel.

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Fußball-Feriencamp BW Wulfen 2017

Fünf Tage lang bietet der 1. SC Blau-Weiß Wulfen auf seiner Anlage am Wittenbrink in der letzten Ferienwoche wieder ein Trainingscamp für junge Nachwuchskicker an. Sechs Trainer und zahlreiche Helfer sorgen dafür, dass sich die 42 Kinder im Alter von 7 bis 12 fußballerisch weiterentwickeln und nie Langeweile haben.
21.08.2017
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© Andreas Leistner
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Montagmorgen am Wulfener Wittenbrink: Kurze Anweisung des Trainers und dann geht's los mit der ersten Übung.© Foto: Andreas Leistner
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So trainieren Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren auf der Anlage am Wittenbrink und die Wettervorhersage lässt hoffen, dass sie diesmal nicht wieder in Turnhallen ausweichen müssen. „Das“, so Jörg Grosche, „wäre in diesem Jahr aber auch gar nicht gegangen.“ Und so setzen er und die sechs Trainer eben auf gutes Wetter.

Trikot und Trinkflasche

Gute Laune herrscht am Wittenbrink ohnehin. Am Montagmorgen erhielt jeder Nachwuchskicker erst einmal ein personifiziertes Trikot mit dem eigenen Namen und der Wunschnummer auf dem Rücken. Dazu gab‘s eine Trinkflasche und los ging‘s mit den ersten Trainingseinheiten.

Der Ton dabei? Herzlich, aber auch mit der nötigen Portion Härte. Schließlich sollen die jungen Fußballer neben dem Spaß auch Respekt vor ihren Trainern haben. Die klare Ansage „Was spielen wir, Handball oder Fußball?“, verstand auf jeden Fall jeder Campteilnehmer. Der Ball wird nicht getragen, der Ball gehört an den Fuß. Ausnahme: Die sechs Torhüter, die in einer eigenen Trainingsgruppe an ihrem Spiel feilen.

Für die Verpflegung sorgt der SC Blau-Weiß Wulfen wie schon im Vorjahr komplett in Eigenregie. Am Montagmorgen machte sich Jörg Grosche auf den Weg durch die heimischen Supermärkte und kaufte Obst. „Die haben schön gestaunt, als ich mit dem Berg Bananen an der Kasse auftauchte“, erzählte er von seiner Tour. Mittags kochen Mütter und Trainerfrauen dann für die hungrige Kickerbande und lassen auch kulinarisch keine Wünsche offen. Am Ende wird auch dieses Camp dann wieder viel zu schnell vorbei sein. Zumindest für die Kinder.

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