Acht Grazien gewinnen in Duisburg

Mountainbike

Die Grazien – das klingt eigentlich nicht gerade nach sportlichem Ehrgeiz, nach Quälen und Schmerzen, nach Schweiß und Muskelkater. Dass dieser Eindruck täuscht, zeigte sich jetzt beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen im Duisburger Landschaftspark Nord.

DORSTEN / SCHERMBECK

, 07.08.2017 / Lesedauer: 2 min
Acht Grazien gewinnen in Duisburg

Stolze Siegerinnen direkt nach der Zieleinfahrt: Jutta Büser, Verena Wassen, Sandra Leistner, Helen Becker, Laura Mechlinski, Anne Müller und Sandra Keller (v.l.) gewannen beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen in Duisburg die Damen-Wertung der Achter-Klasse.

Dort gingen am vergangenen Wochenende eben jene Grazien, ein Frauenteam aus Dorsten und Schermbeck, zum mittlerweile fünften Mal an den Start und landeten in der Klasse der Achter-Teams ganz vorne.

Helen Becker, Jutta Büser, Sandra Keller, Sandra Leistner, Laura Mechlinski, Anne Müller und Verena Wassen hatten vor dem Rennen noch gefeixt, dass ihnen ein Platz auf dem Podium schon sicher sei, denn in ihrer Klasse hatten nur drei Mannschaften gemeldet. „Als wir dann aber zu Beginn gemerkt haben, dass wir durchaus auf den ersten Platz fahren können, hat uns der Ehrgeiz gepackt und alle haben die gesamten Stunden über ihr Maximum gegeben. Ich bin unfassbar stolz auf uns“, so Teamleaderin Laura Mechlinski.

Schlammschlacht

Zu Beginn war das Rennen durch den morgendlichen Regen eine pure Schlammschlacht, aber die Grazien behielten trotzdem ihren Spaß. „Das liegt aber auch an den vielen Besuchern, die durch ihr Anfeuern besonders in den Morgenstunden an den Anstiegen alles aus einem herausholen“, so Sandra Keller, die bereits das zweite Jahr bei den Grazien dabei ist.

Wertvolle Unterstützung leisteten zudem Ausrüster Michael Benthaus von Big Wheel in Haltern und Günter Mechlinski, der die Wechsel der Fahrerinnen koordinierte und das Team technisch betreute.

Am Ende hatten die Grazien den „Monte Schlacko“, den knackigsten Anstieg des 8,1 km langen Rundkurses, insgesamt 69-mal bezwungen und hatten schließlich drei Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Als Anne Müller − mit 14 gefahrenen Runden fleißigste Grazie − nach den letzten beiden Runden ins Ziel kam, empfingen sie ihre Teamkameradinnen stolz und jubelnd. Bei der Siegerehrung nahmen die acht Frauen aus Dorsten und Schermbeck stolz, aber auch müde den Siegerpokal entgegen.

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