Am Gevelsberg purzelten Rekorde

Benefizlauf

Laufen bei 30 Grad? Beim Rekener 24-Stunden-Lauf schließt sich das nicht aus. Ja, bei der sechsten Auflage der Benefizveranstaltung am vergangenen Samstag sorgte das gute Wetter sogar für einen noch größeren Andrang am Gevelsberg als sonst.

REKEN

von Von Niklas Berkel

, 12.09.2016, 16:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Am Gevelsberg purzelten Rekorde

Am Klein-Rekener Gevelsberg liefen auch in diesem Jahr wieder Jung und Alt gemeinsam für den guten Zweck.

„Wir haben hier eine riesengroße Veranstaltung, hier ist sehr viel los“, freute sich Extremläufer Rainer Kauczor, der den Lauf einst ins Leben gerufen hatte, über den Zuspruch. Schon am Samstagmorgen konnten er und seine vielen Mitstreiter fast so viele Läufer begrüßen wie in den vollen 24 Stunden im vergangenen Jahr. Da waren es noch 1463 Läufer gewesen, die mit 8263 Runden rund 33 000 Euro erliefen. Diesmal wurden es 1550 Läufer und unglaubliche 10 500 Runden. Genaue Zahlen konnte Rainer Kauczor noch nicht nennen, da ein Computerproblem am Samstagnachmittag für kurzzeitige Unklarheiten gesorgt hatte.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

6. Rekener 24-Stunden-Lauf

Die sechste Auflage des Rekener 24-Stunden-Laufs bescherte den Organisatoren bei herrlichem Spätsommerwetter am Freitag und Samstag einen neuen Teilnehmer- und Rundenrekord. Rund 1550 Läufer, Walker und Spaziergänger legten für den guten Zweck ca. 10500 Runden um den Gevelsberg zurück.
12.09.2016
/
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
Am Klein-Rekener Gevelsberg liefen auch in diesem Jahr wieder Jung und Alt gemeinsam für den guten Zweck.© Foto: Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke
© Joachim Lücke

Fest stand für Kauczor dagegen eines: „So was wie dieses Jahr habe ich noch nicht erlebt. Vor allem am Freitag war hier der Teufel los. Ich bin sprachlos.“ Nicht nur wegen der neuen Rekord-Teilnehmerzahl. Auch wegen Sascha Wohlrab, der den bisherigen Rekord von 187 gelaufenen Kilometern um 2,5 km steigerte und 79 Mal um den Gevelsberg lief. Oder wegen Regina Peters. „Sie ist unser Maskottchen“, schwärmt Rainer Kauczor von der 92-Jährigen, die es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen ließ, mit ihrem Rollator eine 2,4-km-Runde zu drehen.

Mit Olaf Thon schaute auch ein weiterer Dauergast am Samstagmorgen vorbei und ging für den guten Zweck an den Start.

Die Teilnahme war wie immer kostenlos, doch alle Teilnehmer spendeten eine kleine Summe in ein Sparschwein, das nahe der Anmeldestelle aufgebaut war. „Zwingen wollen wir niemanden, aber ich denke schon, dass es sich gehört, etwas rein zu tun“, erklärte Rainer Kauczor. Schließlich kommt der Erlös der Veranstaltung den Kinderhospizdiensten in Recklinghausen und Gladbeck zugute.

Sie profitieren bei dem Lauf vor allem auch von den Spenden größerer Unternehmen. Neben der Dorstener Mohag Automobile Sprungmann GmbH als Hauptsponsor honorierten unter anderem auch das Autohaus Borgmann, Optik Schulte-Repel sowie mehrere Sparkassen und Volksbanken aus der Umgebung die gelaufenen Runden mit Spendenbeträgen.

Und so genossen Organisatoren und Aktive von Freitag- bis Samstagnachmittag gleichermaßen 24 schöne Stunden. Denn die einen hatten alles dafür getan, dass sich die Läufer auch abseits der Laufstrecke rundum wohl fühlten, und die anderen − nun, die liefen und liefen und liefen. Und sorgten so dafür, dass der sechste Rekener 24-Stunden-Lauf ein weiterer Meilenstein war.

Lesen Sie jetzt