Beendet die BG Dorsten eine schwarze Serie?

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An die Spiele in Herford hat die BG Dorsten keine guten Erinnerungen. Trotz der schwarzen Serie in Ostwestfalen hat Trainer Franjo Lukenda einige Rezepte, wie die BG als Sieger vom Feld gehen könnte.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 23.10.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

1. Regionalliga West

BBG Herford - BG Dorsten

Sa. 19.30 Uhr, SH Friedrichs-Gymnasium, Werrestr. 9, 32049 Herford.

Einer der Schlüsselspieler der Gastgeber ist zweifellos Vaidotas Volkus. Der Litauer war in den letzten Jahren immer der beste Big Man in der Liga, der nicht nur punktet, sondern auch seine Mitspieler einzusetzen weiß. Franjo Lukendas Plan lautet: „Die meisten Mannschaften versuchen, Volkus zu doppeln. Ich werde abwechselnd Daniel Wegener und Arbnor Voca auf ihn ansetzen, sodass nicht immer ein Herforder frei steht.“ Doch selbst, wenn Lukendas Plan aufgeht, stehen im BBG-Kader noch genügend herausragende Basketballer. Ole Wendt gehört zu den besten Guards der Liga, und Omar Zemhoute zählt der BG-Coach zu den besten Eins-gegen-Eins-Spielern.

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Nderim Pelaj hat am Mittwoch ein Lauftraining absolviert und auch ein bisschen auf den Korb geworfen. Lukenda will aber kein Risiko eingehen: „Aus einer Wadenzerrung kann schnell ein Muskelfaserriss werden. Da ist es mir lieber, am kommenden Samstag gegen Leverkusen mit einem gesunden Pelaj zu spielen.“

Die Herforder haben bislang zwei von vier Spielen gewonnen. Am letzten Samstag feierten die Ostwestfalen einen überraschend deutlichen 110:83-Erfolg bei den Hertener Löwen. Bislang warten die Herforder aber noch auf den ersten Heimsieg, denn gerade in eigener Halle kam die Offense nicht in Fahrt. Gegen Deutz schaffte die BBG gerade einmal 50 Punkte.

Die BG fährt mit der momentan besten Offense der Liga zu diesem schweren Match. Sollte es ihr gelingen, die Trefferquote beizubehalten, dann könnte die Negativ-Serie in Herford endlich beendet werden.

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