BG Dorsten freut sich auf Nwabuzors Comeback gegen Herten

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Trainer und Mitspieler der BG Dorsten sind vorm Duell gegen Herten beeindruckt von der Fitness von Rückkehrer Mike Nwabuzor.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 25.01.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Rückkehr Mike Nwabuzors hat bei den Fans und auch im Team der BG Dorsten eine Euphorie ausgelöst, die den Schock über Adam Picketts Abschied schon wieder vergessen gemacht hat. Mit Spannung sieht man nun dem Heimderby gegen die Hertener Löwen (Sa., 19.30 Uhr) entgegen.

Allerdings passt es zu dieser Saison, dass die gute Nachricht von zwei schlechten überschattet wird. Sam Egedi ist bis zum 9. Februar gesperrt, das heißt, er wird noch drei weitere Spiele fehlen. Zudem wird die Einsatzzeit von Gerrit Budde noch mehr gegen Null tendieren.

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Mike Nwabuzor hat nur kurze Zeit gebraucht, um sich ins Team zu integrieren. Franjo Lukenda war beeindruckt: „Wir haben jedes System zwei- oder dreimal gespielt, und dann war er wieder drin. Zudem ist seine Fitness beängstigend gut.“

Kapitän Willi Köhler war ebenfalls begeistert, wie schnell sich der Rückkehrer wieder in Dorsten zurechtgefunden hat: „Er hat sich auch gleich die jungen Spieler geschnappt, die er noch nicht kannte und mit ihnen trainiert. Er will sich sofort voll und ganz in die Mannschaft integrieren.“ Köhler lobt auch Sam Egedi. Dessen Foul war zwar nicht notwendig, doch es habe gezeigt dass noch Emotionen in der Mannschaft vorhanden seien: „Sam und Mike bringen beim Training richtig Energie in die Mannschaft. Nachdem Haspe für uns ein Wendepunkt war, wollen wir zeigen, dass wir noch mehr können.“

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Youngster Jonas Peters hat bei Nwabuzor sogar Fortschritte erkannt: „Der muss in den USA wie ein Verrückter trainiert haben und kann jetzt sogar Dreier. Er ist spielerisch und auch emotional eine Führungsperson. Die kommenden vier Spiele werden sehr wichtig für uns. Da ist es schon schade, dass Sam nicht mit dabei sein kann. Mit Mike wollen wir sie aber gewnnen.“

Beste Rebounder fehlen

Franjo Lukenda würde das gerne auch, doch die Möglichkeiten sind stark eingeschränkt: „Mit Gerrit Budde und Sam Egedi fehlen unsere beiden besten Rebounder. Das kann auf lange Sicht nicht ohne Folgen bleiben.“

Er sieht aber auch positive Aspekte: „Die jungen Spieler können sich nun beweisen, ohne das großartiger Druck auf ihnen lastet.“ Die BG Dorsten kann nach dem Sieg in Hagen nicht mehr absteigen. Die Play-offs wären, wenn überhaupt, nur mit sieben Siegen zu erreichen. Diese sind aufgrund der Situation mehr als illusorisch.

Das Hinspiel in Herten haben die Dorstener mit 66:65 gewonnen. Lukenda setzt auch am Samstag wieder auf eine gute Defensive: „Wenn wir Herten erneut bei 65 Punkte halten, gewinnen wir wieder.“

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