BG geht beim SV Hagen-Haspe unter

Basketball

Mit einer deutlichen zweiten Saisonniederlage mussten sich die Erstregionalliga-Basketballer der BG Dorsten beim starken SV Hagen-Haspe bescheiden.

Dorsten

, 04.11.2018, 21:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Willi Köhler (r.) musste in Haspe vorzeitig mit fünf Fouls vom Feld. Foto (A) Pieper

Willi Köhler (r.) musste in Haspe vorzeitig mit fünf Fouls vom Feld. Foto (A) Pieper © Ralf Pieper

1. Regionalliga West

SV Hagen-Haspe - BG

100:72 (56:46)

BG-Trainer Franjo Lukenda hatte bei den Trainingseinheiten zu Beginn der Woche seitens seines Teams bereits Intensität vermisst: „Und in Haspe hat uns die Erfahrung von der Bank gefehlt. Hut ab vor der guten Hasper Truppe, aber so dürfen wir nicht verlieren.“ Dorsten startete zur gestrigen Mittagszeit in Hagen sehr gut. Es lief rund in Offense und Defense und am Ende des ersten Viertels führte die BG so auch mit 27:21.

Im zweiten Viertel kam Dorsten dann aber gehörig unter die Räder. Haspe startete einen 21:0-Lauf, gewann diesen Spielabschnitt mit 35:19 und hatte sich zur Halbzeitpause mit 56:46 in Führung gebracht. Lukenda: „So etwas habe ich noch nicht gesehen. Auch zwei Auszeiten von mir haben nicht so wirklich geholfen.“ Weiter schafften es die BG-Herren nicht, ihre Systeme entspannt herunterzuspielen. Wozu auch die Unparteiischen ihren Part beitrugen. Lukenda: „Das waren schon teilweise fragwürdige Entscheidungen.“ So kassierten die Dorstener drei „Technische“ und zwei unsportliche Fouls. Für Arbnor Voca beispielsweise war die Partie im dritten Viertel bereits beendet, das die Hasper Gastgeber mit einem 75:62-Vorsprung beschlossen, die auf 31 Freiwürfe gegenüber nur 17 für Dorsten kamen.

Auch im Schlussviertel schafften es die Dorstener um den starken Gerrit Budde (15 Punkte/14 Rebounds) nicht, das Ruder noch einmal herumzureißen. Zumal nun auch Lyuben Paskov und Willi Köhler ihr jeweils fünftes Foul verpasst bekamen und auf die Bank mussten. Haspe um Topscorer Hamdi Karoui (23 Punkte) spielte nun seine Routine herunter und kam am Ende zu einem klaren Erfolg. Lukenda: „Das kam wohl zum richtigen Moment, um zu zeigen, dass wir noch nicht da sind, wo wir hinwollen.“

BG: Nwabuzor (22/2 Dreier), Pelaj (10/2), Penders (6/2), Paskov (18/1), Altekruse, Köhler, Budde (15), Fabek, Peters, Voca (1); Hohmann o.E.

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