BG-Spieler hat nach Trainingsunfall die Zähne kaputt – Personalsorgen wachsen

Basketball

Wenn die BG Dorsten zum Nachholspiel gegen die BG Hagen antritt, glauben nicht einmal die kühnsten Optimisten der Dorstener an einen Erfolg. Große Personalprobleme bereiten der BG Sorgen.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 12.02.2020, 05:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
BG Dorstens Trainer Franjo Lukenda hat Sorgenfalten auf der Stirn.

BG Dorstens Trainer Franjo Lukenda hat Sorgenfalten auf der Stirn. © Meike Holz

So etwas kann sich niemand ausdenken. Das Verletzungspech bleibt den Regionalliga-Basketballern der BG Dorsten treu. Im Nachholspiel der BG gegen die BG Hagen wird sehr wahrscheinlich auch Mike Nwabuzor ausfallen, der sich im Training nach einem Zusammenprall mit Nainoa Schmidt verletzt hat.

1. Regionalliga

BG Dorsten - BG Hagen

Bei einem Zweikampf landete Schmidts Ellenbogen in Nwabuzors Gesicht. Trainer Franjo Lukenda dachte an nichts Böses, da so etwas öfters passiert. Doch dieses Mal blieb Nwabuzor am Boden und krümmte sich vor Schmerzen. Lukenda berichtet: „Vier seiner Zähne waren krumm und schief.“

Man brachte den Amerikaner ins Krankenhaus, wo man ihm die Zähne wieder richtete. Für seinen Einsatz am Mittwochabend sieht der Trainer aber schwarz: „Er bekommt zwar eine Schiene, doch seine Schmerzen sind noch beträchtlich. Ich hoffe, dass er bis zum Spiel in Essen wieder halbwegs okay ist.“

Somit sind die Voraussetzungen für die Nachholpartie gegen Hagen noch schlimmer, als sie schon am Sonntag gewesen sind. Immerhin ist Sven Morlock wieder fitter und ein paar Minuten spielen. Mit Nderim Pelaj und Willy Köhler hat Trainer Lukenda gerade einmal zwei erfahrene Spieler im Team. Die anderen sind Youngster, die im Laufe der Saison an die Regionalliga herangeführt werden sollten. Mit diesem Aufgebot tendieren die Chancen auf einen Sieg gegen null.

Lukenda wirft die Youngster ins kalte Wasser

Eine Absage aus Krankheitsgründen steht außer Frage, da die BG sonst eine Sternchenwertung bekäme. Diese kann das Team im Abstiegskampf auf keinen Fall gebrauchen. Wenn man betrachtet, was gerade passiert, ist nichts mehr auszuschließen.

So hat Lukenda keine andere Wahl, seine Youngsters ins kalte Wasser zu werfen: „Die Jungs müssen das Beste daraus machen. Sie werden auf jeden Fall eine Menge lernen, wenn sie gegen eine gestanden Regionalliga-Mannschaft bestehen müssen.“

Mi 20.00 Uhr, Kia-Baumann-Arena, Pliesterbecker Str.

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