Bottrops Riesen schlagen Schermbeck

Handball

Auch im zweiten Spiel gegen den SC Bottrop hat der SV Schermbeck recht klar verloren. An der 23:28-Heimniederlage gab es am Samstag auch nur wenig zu deuteln.

SCHERMBECK

von Von Ralf Weihrauch

, 21.04.2013, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Einsatz fehlte es nicht. Felix Draeger-Gillessen (l.) kämpft heir mit einem Bottroper Gegenspieler noch am Boden um den Ball.

Am Einsatz fehlte es nicht. Felix Draeger-Gillessen (l.) kämpft heir mit einem Bottroper Gegenspieler noch am Boden um den Ball.

Landesliga 3 NR SV Schermbeck - SC Bottrop 23:28 (12:16) Die Gäste haben ihre deutlichen körperlichen Vorteile konsequent ausgenutzt. Sven Felisiak, einer der größten aus dem SVS-Kader, war immer noch kleiner als die meisten Gästespieler. Felisiak ging aber ohnehin ein wenig gehandicapt in die Partie, weil er am Tag zuvor geheiratet hatte. Zudem fehlte auch Rückraumschütze Heiko Kreilkamp. Co-Trainer Thomas Kuhn, der Thomas Keysers vertrat, sagte: „Vielleicht hätten wir mit komplettem Kader doch noch eine Chance gehabt.“Viele technische Fehler Der SC Bottrop machte aber schon früh klar, dass er die Punkte mitnehmen wollte. Obwohl die Schermbecker schon recht offensiv deckten, kamen die Gäste oft zum Abschluss und führten schnell mit 6:2. Dabei spielte aber auch eine sehr große Rolle, dass die Schermbecker sehr viele technische Fehler machten. Kuhn ließ dann drei Bottroper in Manndeckung nehmen, eine Maßnahme, die auch fruchtete. Schermbeck verkürzte den Rückstand auf drei Treffer. Allerdings gelang es im weiteren Verlauf der Partie nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Die beste Chance dazu gab es in der Mitte der zweiten Halbzeit. Beim Stande von 15:17 gab es einen Siebenmeter für den SVS und eine Zeitstrafe gegen die Bottroper. Doch der Strafwurf verfehlte nicht nur sein Ziel, sondern die Bottroper erhöhten in Unterzahl auf 15:18. Das tut in der entscheidenden Phase eines Spieles natürlich doppelt weh und so kam es nun auch zu einem Bruch im Schermbecker Spiel. Der SC Bottrop baute den Vorsprung weiter aus und spätesten beim 19:26 war die Partie auch entscheiden. Erst in der Endphase gestalteten die Gastgeber das Resultat noch etwas freundlicher.

SVS: Potthast, Busjan, Christopher Seibel (6), Urbansky (3), Hinz (1/1), Weber (3), Hindricksen (2), Draeger, Felisiak (4), Scharf (1), Schmeing (1), Kerbstadt (1), Timmermann (1)

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