BSV Wulfen feiert geglückte Heimkehr

Basketball

Eine gut gefüllt Halle, ein klarer Auftaktsieg und die Erkenntnis, mit der Verpflichtung des Litauers Lukas Kazlauskas alles richtig gemacht zu haben – die Rückkehr in die Regionalliga hätte für den BSV Wulfen weit weniger vergnüglich verlaufen können als am Samstagabend.

WULFEN

von Von Andreas Leistner

, 29.09.2013, 13:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Philip Günther (l.) war im Wulfener Aufbau klarer Lenker seines Teams, bekam aber von seinen Nebenleuten auch wertvolle Entlastung.

Philip Günther (l.) war im Wulfener Aufbau klarer Lenker seines Teams, bekam aber von seinen Nebenleuten auch wertvolle Entlastung.

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BSV Wulfen - BBG Herford

Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben ihr erstes Saisonspiel gegen die BBG Herford mit 88:70 (49:39) gewonnen.
29.09.2013
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© Joachim Lücke
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So kam es am Ende nicht von ungefähr, dass gleich fünf Wulfener gegen Herford zweistellig punkteten, darunter mit Rene Penders auch wie erhofft eines der Eigengewächse. Mit 17 Punkten und vier Dreiern war er zweiterfolgreichster Werfer seines Teams, übertroffen nur von Neuzugang Lukas Kazlauskas. Der Litauer bewies gleich in seinem ersten Spiel, wie wertvoll er für die Mannschaft ist. Nach nur drei Tagen in Wulfen, zudem noch durch eine leichte Knöchelverletzung gehandicapt, avancierte der 21-Jährige gleich zur Spiel prägenden Persönlichkeit – wenn er denn auf dem Feld stand. Denn auch das zeichnet den BSV unter Maik Berger offenbar aus: Es wird gewechselt und alle Akteure bekommen ihre Chance. Auch Kazlauskas saß zunächst auf der Bank und spielte in der ersten Halbzeit nur zwölf Minuten, erzielte dabei aber 17 seiner insgesamt 21 Punkte. Damit hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass Wulfen nach dem ersten Viertel von 23:22 auf 39:26 davon zog und zur Pause noch 49:39 führte. Eine Vorentscheidung bedeutete das aber noch nicht. Denn Herford bewies durchaus Qualität. Aufbauspieler Christoph Steffen stellte Philip Günther wiederholt vor Probleme, der sprunggewaltige Litauer Dainius Zwinklys (17 Punkte) war von Wulfens Langen ebenfalls schwer zu verteidigen und unterm Korb hatte die BBG mit Jugendnationalspieler Niklas Kiel (15/2) und dem Amerikaner Alec Williams (13/1) weitere Trümpfe. Brown in Foulproblemen Doch das Wulfener Kollektiv steckte selbst das frühe vierte Foul von Chris Brown (27.) weg und ließ die Gäste nicht wieder in Schlagweite kommen. Maik Berger war am Ende mit der zweiten Halbzeit nicht ganz zufrieden: „Da haben wir nicht mehr so leichte Würfe genommen wie in der ersten Halbzeit.“ Unterm Strich gab‘s aber für den Wulfener Trainer zum Liga-Auftakt wenig zu kritisieren, während sein Team gemeinsam auslief und dann beim Aufräumen der Halle half.

Günther (11, 6 Ass.), Plumpe, Hummelt (8/2), Penders (17/4), Gashi (3/1), Mazur (13, 7 Reb.), Brown (13, 6 Reb., 4 Ass.), Geier, Kazlauskas (21/2) und Vadder (2, 4 Reb.).

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