BSV Wulfen schlug sich im WBV-Pokal-Halbfinale gegen die VfL AstroStars Bochum achtbar

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Als Landesligist traten die Damen des BSV Wulfen im Pokal-Halbfinale an. Gegner war der Regionalliga-Zweite VfL AstroStars Bochum. Wulfens Trainer Kreshnik Gashi fand viele positive Worte.

Wulfen

, 04.03.2020, 09:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die Damenabteilung war es einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte des BSV Wulfen. Im Pokalhalbfinale des WBV-Pokals traten sie gegen den Regionalligisten VfL AstroStars Bochum an. Als Landesligist gab es wenig überraschend nichts zu holen, Wulfen schlug sich aber achtbar.

Halbfinale, WBV-Pokal

BSV Wulfen – VfL Astrostars Bochum

60:133 (16:34; 16:31; 14:33; 14:35)

Die Damen des BSV Wulfen sind am Dienstagabend aus dem Rennen um den WBV-Pokal ausgeschieden. In heimischer Halle musste sich das Team von Trainer Kreshnik Gashi mit 60:133 gegen die VfL Astrostars Bochum geschlagen geben.

Nur positive Worte vom Trainer

Wulfens Trainer Kreshnik Gashi fand aber nur positive Worte: „Mein Team hat etwas erreicht, was niemand von uns erwartet hat. In den letzten beiden Runden haben wir bereits höherklassige Teams geschlagen und bewiesen, wozu wir in der Lage sind. Dass es dann heute bei weitem nicht zu einem Sieg gereicht hat, ist vollkommen okay. Wir haben nicht aufgegeben, den Spaß am Sport nach außen getragen und viel dazu gelernt.“

Bochum ging früh drauf

Eine einkalkulierte Niederlage, die zu keinem Zeitpunkt für schlechte Stimmung bei den Gastgeberinnen sorgte. Obwohl das 4:3 in der 3. Minute die einzige Wulfener Führung bleiben sollte, hielt das Team im ersten Viertel noch gut mit. Dann zog der Tabellenzweite der Damen-Regionalliga das Tempo aber an. Mithilfe einer aggressiven Pressverteidigung setzten sich die Gäste zur Halbzeitpause auf 32:65 ab.

Den Vorsprung konnte Bochum stetig ausbauen und verdeutlichte dabei den Ligenunterschied beider Kontrahenten. Die Gäste legten eine deutlich höhere Spielgeschwindigkeit als der BSV an den Tag, bewiesen Passsicherheit und patzten in der Defense nur selten. Am Ende stand ein mehr als eindeutiger Sieg für die Bochumerinnen.

In wenigen Tagen wieder gegen Bochum

Der Bochumer Finalgegner wird am kommenden Sonntag, 8. März, zwischen den Capitol Bascats Düsseldorf und dem BBZ Opladen ermittelt. In beiden Fällen würden die Astroladies auf einen Nachbarn aus der Regionalliga treffen.

Für die BSV-Damen gilt es jetzt, sich auf die nächste Ligabegegnung am kommenden Freitag zu konzentrieren. Im Wittenbrink-Dome werden erneut die Astrostars aus Bochum zu Gast sein - dieses Mal jedoch die dritte Mannschaft. Tip-Off ist im 20.30 Uhr.

BSV: Kramer, L. Holtrichter, Mok, M. Holtrichter, Schonebeck, Winck, Jungmann, Schulte-Huxel, Clark, Duve, Vadder und Köhne.

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