BVH Dorsten hat seine Verjüngungskur abgeschlossen

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Der A-Kreisligist BVH Dorsten hat über vier Jahre das Durchschnittsalter des Teams permanent nach unten gesenkt. Nun hat Trainer Arek Knura ein talentiertes, junges Team beisammen.

Holsterhausen

, 01.08.2020, 14:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Arek Knura den BVH Dorsten vor vier Jahren in der Kreisliga A übernahm, war es das perspektivische Ziel, den Klub zurück in die Bezirksliga zu bringen. Zuerst musste er aber den Kader, der ein Durchschnittsalter von 31 Jahren hatte, verjüngen.

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„Wir haben das Ziel, den Kader zu verjüngen, jetzt abgeschlossen“, freut sich der Trainer. Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren hat er nun ein lernfähiges und talentiertes Team beisammen.

„Wir wollten, als ich hier hier anfing, in vier bis sechs Jahren zurück in die Bezirksliga“, erzählt er. „Aber der Kader hatte ein Durchschnittsalter von 31 Jahren.“ Um wirklich anzugreifen, war der Kader zu alt.

Auf das Wie ist der Trainer stolz

Doch der Umbruch ist nun abgeschlossen. Vor allem auf das Wie ist Knura stolz. „Wir haben Schritt für Schritt den Kader verjüngt und dabei den verdienten Spielern Respekt gezollt.“ Statt einen harten Cut zu machen, wie es einige Vereine tun, hat der BVH die verdienten Spieler im Verein gehalten, die jungen Spieler durften von ihnen lernen.

In einer dritten Mannschaft in der Kreisliga C greifen die „alten“ Holsterhausener Spieler zudem neu an - dort haben sie eine sportliche Bleibe auf Spaßbasis gefunden.

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Währenddessen hat Knura in der ersten Mannschaft einen talentierten Kader zur Verfügung. Von den vielen jungen Neuzugängen ist er sehr von Julius Felix Nigbur und Tom Winkler begeistert. Beide kommen aus der U19 des VfB Hüls und seien schon sehr weit für ihr Alter.

Zudem konnte der BVH Dorsten Bünyamin Orhan (Eintracht Erle), Kaan-Barkin Kara (TuS Gahlen), Mustafa Yildiz (VfL Grafenwald), Orhun Öntürk (SV Zweckel) sowie Nils Franke, Finn Langweg und Ricardo Puscher (alle eigene Jugend) für seine erste Mannschaft gewinnen.

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Die vielen Neuzugänge müssen sich aber erst im Verein finden. „Unser Ziel in der Vorbereitung ist es, dass wir lernen, zusammen zu spielen“, sagt Knura. Bereits in der vergangenen Saison sah das Spiel des BVH über weite Strecken gut aus. „Da waren wir teils aber noch zu unerfahren.“ Der Trainer hofft, dass sein Team rasch an Erfahrung gewinnt.

BVH will die Großen ärgern

Tabellarisch ist es das Ziel, besser abzuschneiden als in der vergangenen Saison, als das Team nach dem Abbruch Platz neun belegte. Zudem will Knura „die Großen ärgern“. Aufstiegsfavorit Nummer eins ist für ihn der TuS Gahlen. „Auch BW Wulfen und Marl-Hamm sind stark.“ Der sechste Platz ist das anvisierte Ziel.

Eine kleine Hiobsbotschaft musste Knura allerdings bereits verkraften. „Bei Marcel Czok sieht es nicht gut aus.“ Der Torwart hat nach seinem Achillessehnenriss noch immer Schmerzen. „Die Ärzte sagen, ein halbes Jahr muss er auf jeden Fall noch pausieren.“ Der Torwart versucht zwar gegen den Schmerz anzukämpfen. „Aber es wird wohl erstmal nicht gehen.“

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Mit Marvin Reka steht Knura nun nur ein Torwart zur Verfügung. Im Winter will der BVH auf dieser Position deshalb nachlegen.

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