BVH Dorsten hofft auf Czok

Fußball

Vor dem dem schweren Auswärtsspiel in Gemen ist die Torwartfrage beim BVH Dorsten das bestimmende Thema. Rot-Weiß Deuten und der TuS Gahlen möchten unterdessen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und ihre Heimspiele gewinnen.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 29.09.2013, 13:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das 3:0 in Reken hat das Stimmungsbarometer am Deutener Bahndamm wieder kräftig steigen lassen und verlorenes Selbstvertrauen geweckt. Trainer Michael Hellekamp möchte nun natürlich nachlegen und Aufsteiger Merfeld scheint dafür ein geeigneter Gegner. Mit vier Punkten steckt der Tabellendreizehnte noch tief im Ligakeller. Neben den Langzeitverletzten Hendrik Gottschalk und Simon Wilkes fehlen der gesperrte Matthias Hovestadt und Urlauber Jan Pohlmann. Tobi Winter ist dagegen wieder im Training und könnte am Sonntag eine Alternative sein.

„Wir haben letzte Woche ein gutes Stück unserer Leichtigkeit wiedergefunden. Da wollen wir anknüpfen und nachlegen. Auch wenn wir keinen Gegner unterschätzen, müssen am Ende drei Punkte für uns stehen.“

So. 15 Uhr, SA Coesfelder Str. 17, 46325 Borken.

Spielt er oder spielt er nicht? Das ist die Frage, die am Waldsportplatz alle beschäftigt. Torwart Marcel Czok hatte sich letzte Woche einen Finger ausgerenkt und musste frühzeitig ausgewechselt werden. Zunächst deutete alles drauf hin, dass Czok für längere Zeit ausfallen würde. Doch jetzt meldet die medizinische Abteilung des BVH, dass ein Einsatz am Sonntag in Gemen eventuell möglich sei.

„Wir werden alles versuchen, damit Marcel spielen kann. Auf der Position fehlen uns ansonsten auch die Alternativen. Wir werden sehen. Gemen ist momentan natürlich ein besonders unangenehmer Gegner, der in den letzten beiden Spielen ein Torverhältnis von 10:1 hatte. Ich rechne die Westfalia ohnehin zu den besten fünf Mannschaften der Liga und erwartet sie am Ende auch dort. Wenn wir bei so einer Mannschaft einen Punkt mitnehmen würden, wäre das schon ein Erfolg.“

So. 15 Uhr, Lippesportanlage.

Gahlens Trainer Frank Frye könnte sich zu Weihnachten ein paar Stricknadeln wünschen. Immer wieder aufs Neue muss er Woche für Woche an seinem Kader basteln. Der hat auch gegen Lippramsdorf ein anderes Gesicht als gegen Schaffrath, denn zu den Verletzten gesellen sich am Wochenende auch wieder mal zwei Kurzurlauber.

„Es ist immer wieder spannend. Ich muss immer wieder neu an der Mannschaftsaufstellung stricken. Aber inzwischen bin ich das ja gewohnt. Lippramsdorf ist ein Gegner unserer Kragenweite, genau wie Schaffrath letzte Woche. Die werden genau wie wir bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Deshalb ist es extrem wichtig, gegen solch ein Team zu punkten. Ein Sieg ist da eigentlich schon Pflicht.“

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