Carpentier sichert Schermbeck den Sieg

Fußball

Dank eines überragenden Benjamin Carpentier im Tor hat der SV Schermbeck einen sehr wichtigen Sieg im Abstiegskampf gefeiert. Der Abstand auf den 14. Platz beträgt nun fünf Punkte.

SCHERMBECK

26.03.2017, 20:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - 1. FC Gievenbeck 1:0 (0:0)

Es ist nicht das Verdienst einer stabilen Abwehrarbeit gewesen, dass die Schermbecker zum vierten Mal in Folge ohne Gegentor blieben. Im Gegenteil: Beim Umschalten von Angriff auf Abwehr offenbarten sich doch einige Unzulänglichkeiten, die dann Carpentier ausbügeln musste.

Die Platzherren kamen sehr gut ins Spiel. Schon in der sechsten Minute scheiterte Marc Schröter am gegnerischen Torhüter. Auch als Kevin Mule-Ewald wenig später nach einem Freistoß vier Meter vor dem Tor an den Ball kam, war der FC-Keeper zur Stelle.

Anschließend profitierten die Münsteraner von Schermbecker Ballverlusten weit in der FC-Hälfte. Zweimal standen die Gäste mit drei Spielzügen vor dem Schermbecker Tor, doch sowohl gegen Tristan Niemann als auch gegen Daniel Geisler zeigte Benjamin Carpentier seine Qualitäten beim Herauslaufen. Kevin Mule-Ewald spielte kurz vor der Pause einen Kopfball zu kurz zurück und Carpentier verhinderte das 0:1 gegen Alan Bezhaev.

Auch nach dem Seitenwechsel brachten seine Vorderleute den SVS-keeper mehrere Mals unfreiwillig ins Spiel. So spielten die Schermbecker vor dem Gievenbecker Tor eine missglückte Freistoßvariante, wenige Sekunden später lief Daniel von der Ley alleine auf Carpentier zu, der im Eins-gegen Eins aber nicht zu schlagen war.

Schermbeck kam im zweiten Durchgang lange nicht vor das Gievenbecker Tor. Die Bälle gingen schon oft im Mittelfeld verloren, die meist auf Verdacht gespielten langen Bälle Richtung Gästetor fanden nie einen Abnehmer. Wie aus dem Nichts kam dann aber Marc Schröter frei zum Schuss, knallte den Ball aber aus zwölf Metern an den Pfosten (64.). Zwei Minuten später machte der Torjäger alles richtig: Er kam von halblinks auf den Gievenbecker Strafraum zu, ließ einen Verteidiger aussteigen, und jagte dann die Kugel aus 18 Metern in den linken Winkel.

Gievenbeck spielte nun deutlich offensiver, beherrschte den Spielaufbau aber bei weitem nicht so gut wie das Kontern. Allerdings war das auch nicht gerade die Spezialität der Schlebach-Elf. Die Zeit spielte aber für die Platzherren, die bis auf einen Freistoß, der knapp über das Tor ging, keine brenzlige Situation mehr zuließen.

SVS: Carpentier, Helling, Mule-ewald, Klimczok, Schröter (82. Vreven), Turgut, Scheuch, Esen, Akyildiz (78. Niedzicki), Kissi, Niewerth (64. Niehoff).

Tore: 1:0 Schröter (66.).

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