Christina Honsels WM-Traum endet früh

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In der Qualifikation der Weltmeisterschaft in Doha/Katarerreichte Hochspringerin Christina Honsel aus Dorsten am Freitag nicht ihre Bestform und schied frühzeitig aus.

Dorsten

, 27.09.2019, 19:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Moderator Ralf Scholt ließ es sich bei der Live-Übertragung der WM aus Doha in der ARD nicht nehmen und berichtete nicht ohne Stolz, dass Hochspringerin Christina Honsel wie er aus Dorsten stamme: „Sie hält das kleine, feine Fähnchen der Leichtathletik in dieser Stadt hoch.“

Doch das nutzte seiner „Landsfrau“ zunächst nichts. Nach einem Aufwärmsprung über 1,70 m, die sie problemlos meisterte, riss sie die dann aufgelegten 1,80 m im ersten Versuch. Im zweiten hatte sie die Anfangsnervosität dann aber scheinbar im Griff und meisterte die Höhe sicher.

Deutlich unter Bestleistung

Doch schon bei 1,85 m war dann Endstation für die 22-Jährige. Dreimal riss sie die Latte, und nach nicht mal einer Stunde war der erste WM-Wettkampf für Christina Honsel auch schon wieder vorbei.

Auch wenn es für die Dorstenerin bei ihrem ersten internationalen Auftritt bei den Frauen vornehmlich darum ging, Erfahrung zu sammeln, war das frühe Aus bei einer Höhe sieben Zentimeter unter ihrer persönliche Bestleistung von 1,92 m natürlich eine Enttäuschung.

Onnen im ersten Versuch über 1,94 m

Besser lief es für die zweite Deutsche Imke Onnen. Die 30 Springerinnen waren in zwei Gruppen angetreten. Christina Honsel traf in ihrer unter anderem auf die Ukrainerin Yuliya Levchenko, mit einer Jahresbestleistung von 2,02 m eine der Mitfavoritinnen. Imke Onnen hatte es in der anderen Gruppe mit Weltmeisterin Mariya Lasitskene zu tun und blieb bis einschließlich 1,89 m ohne Fehlversuch. Die 1,92 m wurden dann zur Nervenprobe, doch mit einem erfolgreichen ersten Versuch über 1,94 m löste sie das Ticket für das Finale der besten zwölf Springerinnen, das am Montag stattfindet.

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