Das Flaggschiff hält die Klasse

03.07.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dorsten Die Dorstener Schachsportler blicken auf eine ereignisreiche Saison zurück. Im Blickpunkt des Interesses stand dabei die Frage, ob es dem Flaggschiff des Dorstener Schachs gelingen würde, sich in der neuen Spielklasse zu halten.

SK Hervest

Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga waren die Hervester natürlich als krasser Außenseiter an den Start gegangen. Doch im Laufe der Saison zeigte sich, dass die anderen Teams auch nur mit Wasser kochten. Mit Glück und Geschick gelang es den Lippestädtern, mit SF Berghofen-Wambel, SK Recklinghausen-Altstadt und Wacker Bergeborbeck drei Mannschaften hinter sich zu lassen und mit einem Punkt Vorsprung ans rettende Ufer zu gelangen. Innerhalb einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach Alexander Kudsin mit 5,5 Punkten aus neun Partien etwas hervor. Trotz der einen oder anderen Verstärkung lautet die Devise auch in der Saison 2007/08: «Drinbleiben!»

Die Zweite hatte nach einem gelungenen Start in die Emscherligasaison damit geliebäugelt, im Titelrennen mitmischen zu können. Nach zwei Niederlagen gegen Oberhausen 1887 3 und Bottrop 2 waren die Träume jedoch ausgeträumt. Dennoch reichte es mit 10:8 Zählern noch zum fünften Platz. Die besten Punktesammler waren Gerd Kathstede mit 5,5/9 sowie Helmut Zielinski und Klaus Büsken (jeweils 5/8).

In der Emscherklasse wurde der SK 3 zur Überraschungsmannschaft der Liga. Erst kurz vor Schluss wurden die Hervester abgefangen, konnten sich aber dennoch über eine gelungene Saison freuen. Top-Scorer waren Florian Nieswand (5,5/8) und Fred Hilger (5/8).

Auf Aufstieg verzichtet

Nur eine einzige Niederlage musste die Vierte in der Bezirksliga Emscher-Lippe hinnehmen, und zwar gegen den verlustpunktfreien Meister Sterkrade-Nord. Dennoch brachten Karl-Heinz Glenz und sein Team einen beachtlichen Vorsprung zwischen sich und den Drittplatzierten Bottrop 4. Dies war nicht zuletzt Edmund Hölting, Hans-Jürgen Hoppe und Michael Goz zu verdanken, die mit jeweils fünf Punkten starke Einzelergebnisse ablieferten. Da in der Emscherklasse bereits der SK 3 ansässig ist, verzichtet die Vierte auf den Aufstieg.

Gleiches gilt für den SK 5, der in der Bezirksklasse eine Klasse für sich war und mit 16:4 Punkten die einzige Hervester Meisterschaft des Jahres einheimste. Um der Vierten nicht in die Quere zu kommen, verzichtet die Mannschaft von Heinz Ritter auf den Aufstieg in die Bezirksliga. Das wird Maximilian Heinrichs (6,5/8) sowie Björn Dorn und Pablo Cervantes (je 5,5/8) nicht weiter kümmern, denn die drei Nachwuchsspieler werden Gelegenheit erhalten, sich in höher spielenden Mannschaften zu bewähren.

In der Kreisliga Emscher-Lippe spielte die Sechste in dieser Saison nach den Erfolgen der letzten Jahre eine eher durchschnittliche Rolle. Dies ist aber nicht weiter von Belang, da diese Mannschaft ohnehin eher als Spielmöglichkeit für die Hervester Talente dient.

SF Dorsten

Nach dem Aufstieg in die Emscherklasse kämpften die Schachfreunde bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt, und sie bestanden diese Prüfung erfolgreich. Bester Einzelspieler war wieder einmal Dr. Amin Zuri mit 5,5 Punkten aus sechs Partien. ede

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