Das Heimteam hat den Vorteil? Beim SV Hardt war das einmal

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Warum der SV Hardt die meisten Punkte auswärts geholt hat und die Anzeichen vor dem Duell gegen den VfL Senden gut stehen, erklärt der Hardter Trainer. RW Deuten muss nach Altenberge.

von Ralf Weihrauch, Niklas Berkel

Hardt, Deuten

, 16.11.2019, 09:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Platz vier, 24 Punkte und ein voller Kader. Für den Fußball-Landesligisten RW Deuten läuft die Saison bislang wie geschmiert. Doch ganz ohne Druck kann der Aufsteiger beim TuS Altenberge nicht antreten. Der SV Hardt dagegen hat bislang acht seiner elf Punkte auswärts geholt. Trainer Martin Stroetzel will daraus aber vor dem Spiel in Senden nichts ableiten.

Landesliga 4

TuS Altenberge - RW Deuten

„Das wird eine hohe Herausforderung“, sagt Deutens Trainer Frank Frye im Vorfeld der Partie im Münsterland. Der kommende Gegner erreichte in der vergangenen Saison als Aufsteiger den fünften Platz, nach einem Umbruch im Sommer steckt Altenberge aber unten in der Tabelle drin. Durch zwei Siege zuletzt konnte sich der TuS ein bisschen befreien. „Wenn man die Ergebnisse betrachtet, haben die sich stabilisiert“, sagt Frye.

Die „Nummer 1“ fällt aus

Zur Spielanlage des Gegner kann der Trainer aber nicht viel erzählen. Es ist das erste Duell überhaupt zwischen den beiden Teams. Die Personallage in Deuten dagegen sieht positiv aus. Lediglich Torwart Marvin Radüchel und Verteidiger Fabrice Werner fallen aus.

Der Aufsteiger RW Deuten hat − überraschend − bereits 24 Punkte geholt und hat mit dem Abstieg nichts zu tun. Vielmehr halten die Rot-Weißen Kontakt zur Tabellenspitze. Eigentlich könnte Deuten ohne Druck in das Spiel gehen. Doch Frye streitet das ab: „Ich glaube nicht, dass sich das Thema Klassenerhalt schon erledigt hat. 35 Punkte braucht man, als brauchen wir noch elf.“

So., 15 Uhr, Sportanlage Altenberge KR1, Sportzentrum 2, 48341 Altenberge

VfL Senden - SV Hardt

Der Hardter Tainer hat eine einfache Erklärung: „Wir hatten auswärts immer mehr Spieler als auf eigenem Platz. Das war reiner Zufall.“ Auch in Senden stehen den Hardtern mehr Leute zur Verfügung als beim 0:3 gegen Altenberge. Daniel Moritz ist aus dem Urlaub zurück und auch Alex Buda ist wieder da. Johannes Liesenklas ist nach seiner Verletzung, zwar wieder im Training, ein Einsatz käme aber wohl noch zu früh. Trainer Stroetzel ist deshalb froh, dass Leon Einhaus und Dominik Königshausen wieder aushelfen wollen.

Das Heimteam hat den Vorteil? Beim SV Hardt war das einmal

SV Hardts Jannis Scheuch (M.) ist alleine auf einsamen Wegen. Er braucht die Unterstützung seiner Mitspieler, um seine volle Klasse auszuspielen. © Ralf Pieper

Der VfL Senden ist zwar schlecht in die Saison gestartet, nach einigen Spieltagen haben die Münsterländer aber ihren Rhythmus gefunden und sich mittlerweile auf den neunten Platz vorgearbeitet.

Stroetzel wartet nun auf das spielfreie Wochenende und vor allem auf die Winterpause, um den Kader aufzufüllen: „Solange ist schwitzen und kämpfen angesagt. Wenn wir uns wieder so präsentieren wie gegen Altenberger, werden wir nichts holen.“

So. 14.30 Uhr, Sportanlage Senden, Bulderner Str. 15, Senden

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