Dorstener entscheidet erste Etappe im Kampf um Platz im Deutschland-Achter für sich

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Sie wollen ins Team. Doch dafür mussten die Kandidaten für den Deutschland-Achter am Freitag beim Ergometertest erste einmal als Einzelkämpfer ran.

Dorsten

, 26.01.2020, 09:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als ersten Teil des Auswahl-Prozesses für die Besetzung des Deutschland-Achters im Olympia-Jahr 2020 stand im Ruderleistungszentrum Dortmund am Freitag der Test auf dem Ergometer an. Der Dorstener Christopher Reinhardt bestätigte dabei, dass er auf dem Ergometer eine Klasse für sich ist.

Viele Ruderer durften sich in Dortmund über neue persönliche Bestzeiten freuen. Doch Platz eins war wie im vergangenen Jahr für den 23-jährigen Dorstener reserviert.

Zuversicht nach dem Trainingslager

„Ergometer-Rudern liegt mir einfach“, sagte Reinhardt am Samstag im Gespräch mit unserer Redaktion. Doch nicht nur deshalb war er den wichtigen Test zuversichtlich angegangen. „Im Trainingslager in Italien haben wir neben dem richtigen Rudern zuletzt auch recht viel auf dem Ergometer gemacht“, berichtete er. Dabei habe er gemerkt, dass er „gut drauf“ sei.

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Reinhardts einzige Sorge: „Wir haben im Trainingslager schon viele Umfänge gemacht. Da war man schon erschöpft, und ich habe mich gefragt, ob ich bis zum Ergotest wieder erholt sein würde. Aber ich war auf den Punkt topfit.“

Welches Gewicht sein gutes Resultat für die endgültige Zusammensetzung des Deutschland-Achters hat, will der Dorstener nicht beurteilen: „Das ist Sache der Trainer, das kann ich nicht sagen.“ Schlecht sei der erste Platz in Dortmund aber für ihn garantiert auch nicht gewesen, räumte er immerhin ein.

Trainingslager in Portugal

Am Montag geht es für Reinhardt und Co. weiter zum Trainingslager nach Portugal. Dort treten die 18 Achter-Kandidaten am Dienstag im Zweier gegeneinander an. Christopher Reinhardt sitzt dabei wie im vergangenen Jahr mit dem Rostocker Hannes Ocik in einem Boot. „Wir kennen uns sehr gut und harmonieren auch sportlich ausgezeichnet“, freut sich Reinhardt, denn: „Das bringt Sicherheit.“

Die Zwischenbilanz des Dorsteners auf dem Weg nach Tokio und Olympia 2020 – sie könnte nach der ersten wichtigen Etappe wahrlich schlechter aussehen.

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