Dorstener bezogen Prügel

Fußball

In der Kreisliga A2 Recklinghausen haben die beiden Dorstener Teams am Sonntag richtig Prügel bezogen. Auch in der Staffel 1 lief es für viele hemische Vertreter alls andere als wunschgemäß.

DORSTEN

von Von Helmut Brumberg und Sascha Schroer

, 26.08.2012, 21:32 Uhr / Lesedauer: 3 min

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TSV Raesfeld - GW Barkenberg

In der Fußball-Kreisliga A1 Recklinghausen hat der TSV Raesfeld im Derby gegen Grün-Weiß Barkenberg die ersten Punkte der Saisoneingefahren. Für die Barkenberger war das 0:1 die zweite knappe Niederlage hintereinander.
26.08.2012
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© Joachim Lücke
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In der Fußball-Kreisliga A1 Recklinghausen hat der TSV Raesfeld im Derby gegen Grün-Weiß Barkenberg die ersten Punkte der Saisoneingefahren. Für die Barkenberger war das 0:1 die zweite knappe Niederlage hintereinander.
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Überragender Akteur war Torhüter Christian Dosedahl, der zwei Mal großartig reagierte und nichts zuließ. Bei Kontern blieben aber auch die Hausherren stets gefährlich. Matthias Wißen verpasste das mögliche 2:0 in der 82. Minute, als sein Heber über Schlussmann Dominik Hannemann knapp am Tor vorbei strich. Bei den Gästen war es Patrick Sadowski, der auch zwei Großchancen nicht verwerten konnte.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit geriet der TuS in der 40. Minute in den Rückstand. Der Gegner war einfach bissiger und galliger in seiner Spielweise, gegen die sich die Gahlener schwer taten. In der zweiten Halbzeit wurden die Gäste zwar stärker, doch fehlten ihnen die spielerischen Mittel, um das Spiel noch für sich zu entscheiden. Es reichte nur noch zum 1:1, mit dem Carsten Steinkamp (80.) wenigstens noch einen Punkt für die Gahlener rettete.

Eine derbe Packung handelte sich der BVH gegen den VfL Ramsdorf ein. Die Gäste nutzten schonungslos Fehler der Holsterhausener Abwehrformation und präsentierten sich als starke Einheit. Im ersten Durchgang (4./18.) kamen sie zu zwei Toren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber einen Pfostenschuss durch Alex Jeremic. Durch einen Elfmeter (51.) fiel das 0:3. Nach dem 0:4 (58.) erzielte Denny Kittner den Ehrentreffer. Das 1:5 fiel in der Schlussminute.

Dieser Sieg hätte höher ausfallen können. Die Blau-Weißen gingen sehr beherzt in diese Begegnung und setzten den Gast gleich unter Druck. Durch Tom Knittel (15.) fiel das 1:0. Nach einem Freistoß von Patrick Vasic, den der Torhüter nicht festhalten konnte, erzielte André Brüggemann mit einem Flachschuss aus 20 Metern das 2:0 (43.). Nach dem 3:0 (53.) von Patrick Vasic hätten die Gastgeber noch weitere Tore erzielen müssen. Doch die Mannschaft schaltete einen Gang zurück, hatte durch Stanislaw Ziegler noch einen Lattenkracher und durch Vasic noch eine Möglichkeit, es blieb aber beim 3:0.

Maßlos enttäuscht war FC-Trainer Martin Trockel vom Auftritt seiner Schützlinge beim SV Burlo. „Ich hatte das Gefühl, dass meine Mannschaft mit Angst ins Spiel gegangen ist und wenig engagiert dagegen hielt“, konstatierte der Coach das Spielgeschehen. Den Rhadern unterliefen eine Reihe individueller Fehler, die vom SV Burlo gnadenlos mit Toren bestraft wurden. Dem 1:0 (15.) ließen die Hausherren schnell das 2:0 (28.) folgen. Nach dem 2:1 von Mirkio Große Bordewick (36.) schöpften die Gäste noch einmal Hoffnung. Doch nach dem 3:1 (55.) gaben sie sich endgültig geschlagen.

Kollektives Versagen warf Michael Maiß seiner Mannschaft vor. „Wir haben in den gesamten 90 Minuten keine echte Torchance erarbeitet und auch keinen echten Torschuss gehabt“, kritisierte er den desolaten Auftritt. Dieser Leistungsabfall gegenüber dem Pokalfight gegen RW Deuten war ihm unerklärlich. Das Unheil nahm in der 22. Minute seinen Lauf mit einem Eigentor von Tobias Neuhaus. Der Aufsteiger aus Hoxfeld nutzte seine Chancen konsequent und kam vor der Pause zum 0:2 (28.). Die weiteren Treffer fielen in der 52. und 63. Minute.

Eigentlich hatten sich die Schermbecker gegen den Aufsteiger etwas ausgerechnet. Die Mannschaft trat zwar verbessert gegenüber dem ersten Spiel auf, bewies in der Offensive aber zu wenig Durchschlagskraft. Das 0:1 (40.) fiel nach einem Foul an Martin Müller, das der Schiedsrichter aber am Gegenspieler gesehen haben wollte, durch einen Elfmeter. Nach dem 0:2 (70.) sah ein Rekener Spieler die rote Karte, doch das änderte nichts mehr am Spielverlauf.

Bis zur Pause führten die Gäste noch relativ „knapp“ mit 3:0, nach der Pause brachen bei den Hardtern aber l alle Dämme. Nach insgesamt drei gelb-roten Karten gegen Heiko Wojciechowski, Yunus Caraca und Benjamin Mucha betrieben die Halterner ein munteres Tontaubenschießen und gewannen schließlich mit 12:0. An die Minutenfolge konnte und wollte sich Hardts Trainer Jörg Kulms nicht mehr erinnern: „Das war heute ein Kräfteverhältnis, als ob die deutsche Nationalelf gegen Dorsten-Hardt I spielt, das muss ich nüchtern einfach so sagen. Die Halterner waren gespickt mit ehemaligen Bezirksliga- und auch Landesligaspielern, da war nichts zu machen.“

Auch wenn der FC im Moment personell noch am Krückstock geht, wollte Trainer Frank Schiel dieses Argument allein nicht gelten lassen: „Auch wenn uns heute neun Mann aus unserer Stammformation gefehlt haben, so darf man dennoch nicht untergehen. Das war eine Offenbarung an fehlender Leistungsbereitschaft und Einstellung, auch wenn nach hinten raus das Ergebnis noch etwas knapper hätte ausfallen können!“ Nach Gegentoren in der 5., 25., 27., 32. und 35 Minute führten die Hausherren nach einer guten halben Stunde schon uneinholbar mit 5:0. Niko Filipovic konnte durch Treffer in der 39. und 50. Minute auf 2:5 verkürzen, doch dann schlugen die Sinsener, die es im zweiten Durchgang merklich ruhiger angehen ließen, wieder doppelt zu (52., 65.). Per verwandeltem Foulelfmeter verkürzte erneut Filipovic in der 80. Minute auf 3:7, ehe dann wieder Sinsen zum 8:3 ins Schwarze traf. Den Schlusspunkt setzte nochmals Filipovic, als er mit seinem immerhin vierten Treffer des Tages den 4:8- Endstand markierte.

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