Dragi kennt seine Pappenheimer

08.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wulfen Im Grunde ist der Job für ihn nichts Neues. Trainingseinheiten hat Dragi Djurdjevic bei Blau-Weiß Wulfen auch schon im letzten Jahr geleitet, wenn Olaf Skok verhindert war. «Ein bisschen anders fühlt man sich aber natürlich schon», räumt er als der neue Hauptverantwortliche am Wittenbrink dann doch ein.

Den Großteil seiner Truppe kennt er seit drei Jahren, darunter auch die Rückkehrer Markus Overbeck und Lukas Kulmer. Auch mit den Neuzugängen wie seinem Bruder Michael, Murat Altinok oder dem neuen Co-Trainer Harry Schulze hat Djurdjevic bereits zusammengespielt.

Dass dies e Nähe nicht nur Vorteile haben muss, ist ihm bewusst: «Die Jungs sollen nicht meinen, dass wir es locker angehen und schleifen lassen. Im Gegenteil!»

Mit den Neuzugängen sieht der Spielertrainer, der selbst nur im Notfall spielen will, sein Team stärker als im letzten Jahr. Vor allem die neue Besetzung im Tor mit Stefan Bigus und dem wiedergenesenen Dominik Matuschak stimmt ihn zuversichtlich, dass sein Team in der Tabelle oben mitreden kann. «Dazu», so Djurdjevic, «müssen wir aber endlich ´mal in den wichtigen Spielen abgezockter sein und punkten.» In der Spitzengruppe erwartet er vor allem die Nachbarn Raesfeld, Deuten und Lembeck.

Sorgen bereiten den Blau-Weißen derzeit allerdings die schweren Verletzungen von Marcel Klemen, Sascha Litvaj und Engin Polatakan, die alle drei mit Kreuzbandrissen lange ausfallen. al

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