Dreifache Derbyspannung in der Kreisliga A1 RE

Fußball

Derbyzeit in der Kreisliga A1 RE: Barkenberg empfängt Wulfen, der SV Schermbeck II den SV Lembeck und Erle muss nach Raesfeld.

von Von Helmut Brumberg und Andreas Leistner

, 23.09.2011, 18:06 Uhr / Lesedauer: 3 min

Unterschiedlich waren die Spielausgänge in den letzten Begegnungen. Der TSV Raesfeld setzt auf seinen Platzvorteil und wird diesmal mit einer anderen Besetzung antreten, als das bei der Niederlage in Weseke der Fall war. Eintracht Erle sieht sich in der Rolle des Außenseiters und will punkten. In der Tabelle rangieren beide Kontrahenten im Mittelfeld. Die Gastgeber haben einen Punkt mehr auf ihrem Konto. Beim TSV fallen Christian Dosedahl, Stefan Solbach, Philipp Holzschlag, Marko Ostendorf und der gesperrte Jens Kapell aus. Erle muss ohne Torhüter Christian Hörnemann, Thomas Erwig und Johannes Schlüß auskommen.

„Beide Mannschaften stehen unter Druck. Im letzten Jahr spielten wir unentschieden gegeneinander. Die Einstellung muss stimmen, dann können wir Punkte einfahren, die wir dringend benötitgen.“

„Nach der schwachen Vorstellung vom letzten Sonntag hat die Mannschaft etwas gut zu machen.“

So. 15 Uhr, Volksbank-Arena.

Das wird eine harte Nuss für die Lembecker auf dem ungewohnten Kunstrasenfeld des SVS. Die Gastgeber sind nach ihren letzten Erfolgen hoch motiviert und mit ihrem derzeitigen Tabellenstand (6.) nicht zufrieden. Da wird sich der Tabellendritte SV Lembeck auf einen „heißen Tanz“ einstellen müssen. Die Hausherren sind hoch motiviert und ihnen wird nur beizukommen sein, wenn die Maiß-Truppe mit der gleichen Einstellung in die Partie geht. SVS-Torhüter Krückemeier ist verletzt, so dass Oli Dirr (Foto) selbst ins Tor muss. Neuzugang Tobi Bönighausen ist noch nicht spielberechtigt. Dem SV Lembeck steht erstmalig der komplette Kader zur Verfügung.

„Meine junge Mannschaft ist gerüstet und heiß auf den Gegner. Bisher konnten wir gegen Lembeck noch nicht gewinnen. Das soll sich am Sonntag ändern.“

„Vor der jungen Schermbecker Truppe, die erst einmal verloren hat, habe ich Respekt. Wenn meine Mannschaft so auftrumpft wie in den letzten beiden Spielen, müssten wir uns aber durchsetzen können.“

So. 15 Uhr, Bezirkssportanlage Midlicher Kamp.

Dieses Duell hat es viele Jahre nicht gegeben. Von der Papierform her sind die Blau-Weißen eigentlich Favorit. In den bisherigen Spielen blieben sie diesen Beweis allerdings schuldig. GW Barkenberg als Aufsteiger hat bisher drei Zähler mehr erreicht und wird auf heimischem Gelände alles versuchen, den Wulfenern eine Niederlage beizubringen. Bei beiden Mannschaften gibt es einige angeschlagene Spieler.

„Es wird Zeit, dass wir wieder punkten. Da sich die Spieler untereinander alle kennen, dürfte die Tagesform spielentscheidend sein.“

„Wir werden nicht ins offene Messer laufen und aus einer gesicherten Defensive über Konter versuchen, zu Toren zu kommen.“

So. 15 Uhr, SA Groß Reken, Berge 2a, 48734 Reken.

Gern würde der TuS Gahlen Westfalia Reken an der Tabellenspitze ablösen. Das ist allerdings nur mit einem Sieg möglich. Und der wird bei der Truppe von Dirk Cholewinski nicht leicht fallen. Leider ist die Personalsituation weiterhin angespannt. Christian Maas, Simon Sanders und Majür Ügün fallen verletzt aus.

„Das ist für uns eineStandortbestimmung. Das Spiel wird zeigen, ob wir weiterhin oben mitspielen können.“

So. 13.15 Uhr,  SA Loekamp, Loekampstraße 36, 45770 Marl.

Der TSV hat nach sechs Spielen eine blütenweiße Weste und 28:4 Tore. Ein dicker Brocken. Zumal bei den Gästen Florian Rohlof, Marco Meister und Igor Gajewski fehlen werden.

„Wir haben zweimal hintereinander verloren, da möchte ich nicht von einem Spitzenspiel sprechen. Die Ausfälle auf unserer linken Seite zwingen uns zu Umstellungen. Trotzdem fahren wir nach Marl, um zu punkten. Dazu muss aber das Defensivverhalten besser werden.“

So. 15 Uhr,SA Polsum, Im Breil, 45768 Marl.

Die Gastgeber sind noch sieglos, hatten bislang aber auch ein sehr anspruchsvolles Programm. Die Hardter wollen ihren dritten Tabellenplatz und Platz eins im Dorsten-internen Ranking behaupten.

„Von Polsums drei Punkten dürfen wir uns nicht blenden lassen. Wir dürfen nicht wieder so viele Fehler machen wie gegen Hervest und wollen beweisen, dass wir wirklich eine Spitzenmannschaft der Liga sind.“

So. 15 Uhr, Ellerbruchsportplatz.

Mit 13 Punkten gehören die Gäste noch zur erweiterten Spitzengruppe, haben aber auch schon 20 Gegentore kassiert. Hervest will endlich den ersten Punkt, muss aber auf Aydin Kodabandeh verzichten.

„Ich will nicht als der Trainer in die SuS-Geschichte eingehen, der kein Spiel gewonnen hat. Dazu müssen wir aber im Abschluss gezielter agieren und nicht immer noch einen Extra-Haken schlagen. Vielleicht kippt der Schalter ja, wenn wir mal in Führung gehen.“

So. 15 Uhr, SA GS Herten-Disteln, Fritz-Erler-Straße, 45701 Herten.

Mit einem Sieg beim Tabellenzwölften könnte der BVH seinen zehnten Platz festigen, und der könnte ja am Ende der Saison noch ganz, ganz wichtig werden. Allerdings fehlen Trainer Klaus Stroick nicht weniger als acht Akteure – sechs sind verletzt, zwei helfen in der Ersten aus.

„Unsere Bank wird granatenstark besetzt sein. Trotzdem will ich mindestens einen Punkt.“  

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