Falkowski verlässt sich nicht aufs Glück

Fußball

Die U10 des SV Schermbeck hat der ersten Mannschaft vor der Mannschaftsvorstellung und dem ersten Training Glücksbringer für die neue Saison überricht. Neu-Trainer Thomas Falkowski will sich aber nicht aufs Glück verlassen, und hat sein Team auf dem Kunstrasen gleich schwitzen lassen.

SCHERMBECK

von Von Ralf Weihrauch

, 09.07.2017, 21:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Trainer Thomas Falkowski (3.v.l.o.) hat eine große Schar neuer Gesichter um sich: Athletiktrainer Lucas Brall, Maik Habitz, Dennis Grodzik, Torwarttrainer Michael Mues, Dennis Hubert, Niklas Polhuis, Dominik Milaszewski, Patrick Rudolph, Nikolaj Zugcic, Sandro Poch und Betreuer Jörg Giller sowie Malte Grumann, Till Goeke, Sandro Vogelsang, Dorian Weber und Cotrainer Vehiba Hodzic (u.v.l.).

Trainer Thomas Falkowski (3.v.l.o.) hat eine große Schar neuer Gesichter um sich: Athletiktrainer Lucas Brall, Maik Habitz, Dennis Grodzik, Torwarttrainer Michael Mues, Dennis Hubert, Niklas Polhuis, Dominik Milaszewski, Patrick Rudolph, Nikolaj Zugcic, Sandro Poch und Betreuer Jörg Giller sowie Malte Grumann, Till Goeke, Sandro Vogelsang, Dorian Weber und Cotrainer Vehiba Hodzic (u.v.l.).

„Wir haben keine Zeit für Jo-Jo-Einheiten, sondern müssen gleich in die Vollen gehen,“ sagte der neue Coach in der Volksbank Arena. Seine Zielsetzung für die kommende Spielzeit ist dementsprechend ambitioniert. Seine Mannschaft soll schnell einen einstelligen Tabellenbereich erreichen. Wenn das geschehen ist, sei nach oben alles möglich. Wenn dann so ein Überraschungsaufstieg zustande käme, wie vor zwei Jahren, wäre das ein willkommenes Zubrot.

Thomas Falkowski, der die Liga in- und auswendig kennt, ist aber klar, dass der SV Schermbeck sicher nicht zu den Favoriten gehört: „Mit Beckum, Neunkirchen und Stadtlohn sind gleich drei Absteiger in unsere Gruppe gekommen. Die war auch schon vorher sehr stark.“

Der Coach muss sein neues Team aus drei Blöcken formen. Da sind zu einem die Spieler, die schon im vergangenen Jahr für den SVS gekickt haben. Hinzu kommen die Neuzugänge, die er ebenfalls schon kennt. Ganz neu sind für ihn die A-Junioren: „Da sollen einige sehr gute Talente dabei sein. Ich bin gespannt, ob ich sie einbauen kann.“

Gleich sechs neue Spieler hat Falkowski aus Hassel mitgebracht. Dominik Milaszewski und auch Sandro Poch sind in Schermbeck bestens bekannt, denn sie haben dort schon einige Jahre gespielt. Hinzu kommen Marcel Titz, Nikolaj Zugcic, Patrick Rudolph und Mike Habitz und Dennis Hubert vom SC Weitmar.

Erstes Ziel ist die drastische Reduzierung der Gegentore: „Wenn man 50 Tore schießt und 60 reinbekommt, weiß man schon, wo die Probleme liegen.“ Daraufhin wird er auch seine Taktik ausrichten. Grundsätzlich wird der SV Schermbeck mit einem frühen Pressing das eigene Tor sauber halten. Dieses System haben die sechs Hasseler schon verinnerlicht und können ihren neuen Teamkollegen Anweisungen geben, wie so etwas im Liga-Alltag funktionieren soll.

Wenn das System zum Erfolg führe, könne man auch die neue Ligenzusammenstellung besser ertragen. Der SVS muss bekanntlich viele weite Auswärtsfahrten absolvieren. Falkowski weiß genau: „Wenn man auf einer langen Rückfahrt einen Sieg feiern kann, macht das mehr Spaß, als nach einer Niederlage.“

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