Frauen des VfL RW Dorsten wollen nachlegen

Handball

Auf der Zielgeraden der Saison sorgte das überraschende Erfolgserlebnis der Dorstener Handballerinnen am letzten Wochenende für neue Motivation. Von der müssten eigentlich auch die Männer im Abstiegskampf der Kreisliga noch genug besitzen. Die Schermbecker Teams müssen sich unterdessen auf ungewohnte Anwurfzeiten einstellen.

DORSTEN/SCHERMBECK

von Bastian Rosenkranz und Ralf Weihrauch

, 10.03.2016, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Frauen des VfL RW Dorsten wollen nachlegen

Nach dem Sieg gegen Tabellenführer Wattenscheid ist für Claudia Rademacher (r.) und die VfL-Damen die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga wieder drin.

Frauen-Bezirksliga 5 VfL Dorsten - TuS Jahn Dellwig Sa. 17.45 Uhr, Petrinumhalle.

Geht eine Spielzeit ihrem Ende entgegen, fällt die eine oder andere Mannschaft schon mal in ein Leistungsloch. Training? Nein, danke. Konzentration und Motivation? Überschaubar. Die rot-weißen Mädels durchbrachen diesen Trend am vergangenen Samstag und brachten dem Tabellenführer Wattenscheid in der eigenen Halle die zweite Niederlage bei. „Das war die beste Saisonleistung“, zeigte sich Trainerin Vera Tewes auch noch eine Woche später begeistert von ihrer Mannschaft, die mit Enthusiasmus und guter Laune die Trainingswoche gestaltete.

Kreisliga VfL Dorsten - SG Suderwich Sa. 19.30 Uhr, Petrinumhalle.

Eine harte Nuss haben die Männer des VfL mit der SG Suderwich zu knakcen. Zunächst geht Spielertrainer André Baum aber auf die Suche nach fitten Akteuren. Wer und ob überhaupt, das entscheidet sich wohl wieder kurzfristig. Dabei dürfte das Lebenszeichen vom letzten Samstag, der hauchdünne 29:28-Erfolg beim Schlusslicht TV Dülmen, für neue Energie sorgen. Kein Beispiel sollte sich der VfL am Hinspiel nehmen, in dem Suderwich einen 32:21-Sieg feierte.

Bezirksliga WES MTV Dinslaken 4 - SVS Sa. 14.15 Uhr, Sporthalle Douvermannstraße, 46535 Dinslaken.

Die Anwurfzeit ist für ein Senioren-Team schon äußerst ungewöhnlich. Sie bereitet Trainer Rene Hoffmeister auch einige Probleme: „Für die Studenten und einige Berufstätige wird es schwer, pünktlich anzukommen.“ Dabei hat dieses Spiel schon eine große Bedeutung für die Schermbecker. Der letzte Sieg gegen Dinslaken 3 hat zwar schon eine größere Gewissheit im Abstiegskampf gebracht, doch der letzte Schritt fehlt noch. Rene Hoffmeister betont: „Wenn wir das Spiel gewinnen, kann uns nichts mehr passieren. Dann können wir in Ruhe Ostern genießen.“

Frauen-Bezirksliga WES VfL Merkur Kleve - SVS So. 9 Uhr, Dietmar-Müller-Sporthalle, Antoniterstr. 59, 47551 Bedburg-Hau.

Die Schermbeckerinnen müssen am Sonntag ganz früh aus den Federn, um pünktlich in Kleve zu sein. Das ist die erste große Hürde. Die zweite sind die Gastgeberinnen, die mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf dem sechsten Platz stehen. Im Hinspiel verspielte der SVS einen 11:8-Pausenvorsprung und musste sich mit einem 18:18 begnügen.

Doch bei den letzten beiden Auftritten hatten die Trainerinnen Lisa Knopp und Steffi Heidermann viel Freude an ihrem Team. Mit einer ähnlich guten Leistung wollen die Schermbeckerinnen den vierten Platz absichern. 

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