Gegen die Creme de la Creme - Deuten und der SV Hardt empfangen Topteams

Fussball

Den SV Schermbeck drückt in der Oberliga mächtig der Personalschuh. In der Landesliga empfangen der SV Hardt und RW Deuten die beiden Topteams der Liga.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck, Dorsten

, 12.10.2019, 04:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gegen die Creme de la Creme - Deuten und der SV Hardt empfangen Topteams

Moritz Noetzel (l.) tritt mit RW Deuten gegen Tabellenführer Werne an, Jannis Scheuch (r.) ist beruflich verhindert und fehlt dem SV Hardt gegen Westfalia Kinderhaus. © Joachim Lücke

Oberliga Westfalen

FC Gütersloh - SV Schermbeck

So. 15 Uhr, Heidewaldstadion, Heidewald 27, 33332 Gütersloh.

Zu Beginn der Saison hat sich Thomas Falkowski über einen breiten Kader gefreut. In Gütersloh weiß der Trainer des SV Schermbeck am Sonntag aber noch gar nicht, wen er überhaupt aufstellen soll.

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Die Liste der verletzten Spieler war schon in den letzten Wochen sehr lang. Jetzt kommen auch noch zwei Ausfälle durch Platzverweise dazu. Raphael Niehoff und auch Kevin Mule-Ewald sind für ihre roten Karten im Pokalspiel in Menden für jeweils vier Wochen gesperrt worden. Hinzu kommt noch, dass sich Patrick Rudolph eine Grippe eingefangen hat und sein Einsatz in Gütersloh sehr fraglich ist.

Somit stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf, und Thomas Falkowski muss sich noch Helfer aus der zweiten Mannschaft holen: „Noch in der letzten Woche habe ich Spieler herunter gegeben, jetzt brauch ich selber welche.“

Gütersloh ist deutlich stärker geworden

Der FC Gütersloh ist in dieser Saison viel stärker einzuschätzen als noch in der letzten, in der der SV Schermbeck dort mit 2:1 gewann. Der Tabellenfünfte hat nur drei Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. Mit Eric Yahkem und auch Saban Kaptan sind die Gastgeber offensiv exzellent bestückt. Der SVS-Trainer weiß, worauf es ankommt: „Auf unsere Abwehr wird ein hartes Stück Arbeit zukommen. das wird umso schwieriger, als ich die Defensive nun wieder komplett umstellen muss.“

Landesliga 4

SV Hardt - Westfalia Kinderhaus

So. 15 Uhr, SA Storchsbaumstraße.

Das Hardter Trainerteam hält die Mannschaft des Tabellenzweiten für deutlich überqualifiziert für die Landesliga. Mit 32 Toren stellen die Münsteraner den mit deutlichem Abstand stärksten Sturm der Klasse. Hinzu kommt eine äußerst stabile Abwehr, die gerade erst acht Treffer kassiert hat.

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Von so einer stabilen Abwehr ist die Stroetzel-Elf weit entfernt. Coach Martin Stroetzel musste noch am letzten Sonntag wieder erleben, wie seine Elf innerhalb weniger Minuten zwei Tore kassierte. Da sind dann Aufholjagden oft umsonst, egal wie stark der eigene Sturm ist. Gegen die Münsteraner fällt Jannis Scheuch aus, der aus beruflichen Gründen nicht dabei sein kann. Dennoch hat man auf der Hardt nicht die Hoffnung aufgegeben, dass die Verteidiger einmal ein Spiel ohne individuelle Fehler über die Bühne bringen und das Team so bessere Chancen hat, ein Spiel zu gewinnen.

RW Deuten - Werner SC

So. 15 Uhr, SA Am Bahndamm, Wesler Str. 327.

Mit acht Gegentreffern nach neun Spielen ist es offensichtlich, dass Werne mit einer starken Abwehr nach Deuten kommt. Die gesamte Taktik des Gäste ist defensiv ausgerichtet. So haben sie schon am letzten Sonntag gegen den SV Hardt nach einer frühen Führung auf eigenem Platz auf Konter gespielt. Das mag zwar nicht immer schön sein, aber der erste Platz gibt dem Tabellenführer Recht.

Man darf gespannt sein, wie sich die Deutener Stürmer gegen das Bollwerk durchsetzen werden. Im Schnitt haben die RWD-Angreifer die meisten Tore auf eigenem Platz erzielt und haben am Bahndamm mit ihrer starken Offensive bislang noch jede Abwehr geknackt.

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