Große Überraschung: RW Dorsten hat eine „Multi-Kulti-Truppe“ beisammen

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Der A-Kreisligist RW Dorsten und Trainer Dirk Cholewinski überlegten bereits erste und zweite Mannschaft zusammen zu legen. Da bot sich auf einmal die Chance auf mehrere Neuzugänge.

Dorsten

, 02.08.2020, 18:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Großen Anteil an den vielen Neuzugängen hat Joey Antwasi. Der Dorstener Spieler konnte einige Kicker aus Essen für den A-Kreisligisten RW Dorsten dazu gewinnen - die Besonderheit: Sie kommen aus Ghana.

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„Man kann sagen, dass wir eine Multi-Kulti-Truppe beisammen haben“, sagt Dorstens Trainer Dirk Cholewinski. Er freut sich auf eine „spannende, aber schwierige Aufgabe“. Seinen Hauptaugenmerk wird der Trainer nun darauf legen müssen, die Spieler in das Team zu integrieren.

Damit gerechnet, dass der FC noch einmal stark auf den Transfermarkt tätig wird, hat kaum einer. Das weiß auch der Trainer. „Das wird sicherlich viele überraschen.“

Nummer eins verloren

Mit Lukas Schulz hatte das Team kurzfristig seine Nummer eins an den SV Bossendorf verloren. Schulz habe gesehen, dass bis dato nicht viel auf dem Transfermarkt beim FC passiert war. „Jetzt wird er sich vielleicht ein bisschen ärgern“, so Cholewinski.

Drei Spieler konnte Joey Antwasi für die Rot-Weißen gewinnen. Kelven Bioh, Kennedy Octhere und Lex Oduro Hmpretum. Einer von ihnen hat zuletzt in Ghana gespielt. „Da wird es Schwierigkeiten geben, die Spielberechtigung zu beantragen“, sagt Cholewinski, der aber dennoch optimistisch ist.

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Sehr angetan ist er von Octhere, der Innenverteidiger spielt. „Er ist ein sehr robuster Spieler.“ Der Trainer erhofft sich so eine sichere Defensive.

Zudem konnte der FC neben diesen drei Spielern weitere Neuzugänge präsentieren. Burak Yildiz, Ilham Mammadkhanor, Torwart Julian Diedrich, Sammet Varli, Niklas Vornefeld, Yusuf Namli, Dirk Berger sowie Dennis Schröder und Stefan Kaulig heißen die Neuen.

Einer spielte zuletzt beim VfB Hüls

„Unser Königstransfer ist Dennis Schröder“, so Cholewinski. Er wisse zwar, dass Schröder ein schwieriger Typ ist. „Aber ich habe den Eindruck, dass er vorne weg gehen will. Wenn er das durchzieht, ist er eine enorme Verstärkung für uns.“ Stefan Kaulig spielte zudem zuletzt höherklassig beim VfB Hüls. Das ist allerdings vier Jahre her. „Er muss erst wieder reinkommen.“

Etwas dünn besetzt ist der FC auf der Torwartposition. Mit Julian Diedrich steht den Dorstenern nur ein Keeper zur Verfügung. Da will der Verein noch nachlegen. Auch auf der Stürmerposition sieht Cholewinski noch Bedarf. „Uns stehen mit Dirk Berger, der aus der A-Jugend kommt, und Aleksander Gajewski nur zwei Stürmer zur Verfügung.“

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Ansonsten ist der Trainer mit seiner Mannschaft aber sehr zufrieden. „Wir haben eine gute Mischung gefunden. Das wichtigste für uns ist nun, dass wir es schaffen, aus dieser bunten Truppe eine Einheit zu bilden und dabei den Spaß nie aus den Augen verlieren. Für uns ist das ein richtiger Neuanfang.“

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