Hanemanns Rückkehr nach Holzwickede

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Dominik Hanemann kehrt schon kurz nach seinem Wechsel zum SV Schermbeck zu seiner alten Wirkungsstätte Holzwickede zurück.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 18.08.2019, 11:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist für einen Sportler immer etwas Besonderes gegen seinen alten Club zu spielen. Für Dominik Hanemann kommt der Augenblick ziemlich schnell, denn er fährt schon am Sonntag mit dem SV Schermbeck zum Oberligaspiel nach Holzwickede.

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Hanemann ist erst im Sommer zum SV Schermbeck gewechselt: „Da hat die geringere Distanz zum Training eine große Rolle gespielt,“ sagt Hanemann. Er wohnt in Gelsenkirchen-Resse und hat auch viele Jahre für die Viktoria gespielt. Nach deren Abstieg aus der Westfalenliga zog es ihn nach Holzwickede: „Das war nicht schlecht dort. Ich kenne auch noch viele Spieler, und wir telefonieren regelmäßig miteinander.“ Dennoch wäre es für ihn eine tolle Sache, wenn er am Sonntag als Gewinner vom Platz ginge: „Am besten noch mit einem Tor.“

Viele bekannte Gesichter im Team

Die Eingewöhnung in Schermbeck fiel ihm überhaupt nicht schwer. Die meisten Spieler kennt er noch aus Gelsenkirchen, denn während er für Resse spielte, waren viele andere für den SC Hassel aktiv. Er glaubt, dass diese Mannschaft noch Einiges erreichen kann: „Wir sind gerade am Saisonanfang, und gerade die jungen Spieler haben viel Potenzial.“ Hanemann ist aber auch von einer ganz anderen Sache begeistert: „Der Teamgeist und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sind brutal gut. So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Das werde in entscheidenden Momenten den Ausschlag geben.

“Liga ist unglaublich ausgeglichen“

Hanemann glaubt, dass es in dieser Saison viele solche Momente geben werde: „Die Liga ist unglaublich ausgeglichen. Meinerzhagen scheint etwas besser zu sein, als die meisten anderen. Wer absteigen wird, das wird bis zum Ende offen sein.“

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Er will möglichst viel dazu beitragen, dass der SV Schermbeck nicht zu den Absteigern gehört. Hanemann hat schon im ersten Meisterschaftsspiel gegen Herne getroffen. In Schermbeck hat man ihn für den offensiveren Part auf der linken Außenbahn geholt: „In Holzwickede hab ich auch öfter hinten links gespielt. Wenn ich muss, kann ich das auch in Schermbeck machen.“

Karriere als Tischfußballer

Der Fußball ist übrigens die zweite sportliche Karriere. Als Junioren-Tischfußballer, also im Kickern, wurde er im Jahre 2012 Fünfter bei den Weltmeisterschaften sowohl im Einzel als auch im Doppel. Das wird er mit dem SV Schermbeck wohl nicht mehr toppen können.

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