Hardt will gegen Mesum nicht die Hände in den Schoß legen

Fußball: Landesliga

Mit neun Punkten Abstand auf einen Abstiegsplatz hat sich der SV Hardt erst einmal ein dickes Polster aufgebaut. Doch gegen Mesum kommt wieder eine schwere Aufgabe auf die Wischerhoff-Elf zu.

Hardt

von Ralf Weihrauch

, 17.11.2017, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tim Wellers (l.) könnte zur Rückrunde wieder einsatzbereit sein. Foto: Pieper (A)

Tim Wellers (l.) könnte zur Rückrunde wieder einsatzbereit sein. Foto: Pieper (A)

Landesliga

SV Hardt - SV Mesum

So. 14.30 Uhr, Köpper Sportpark, Storchsbaumstr.

Der Trainer hat in dieser Woche oft gehört, dass man nun diese Partie locker angehen könne. Das ist für den Coach eine Sache der Interpretation: „Locker heißt für mich, dass wir keinen Druck verspüren und den Rückenwind aus Senden mitnehmen. Es heißt aber nicht, dass wir die Hände in den Schoß legen können.“ Letzteres hat er ansatzweise im Training gespürt, aber dem gleich entgegengewirkt.

Der Trainer hat die gleichen Spieler wie beim 5:2 in Senden zur Verfügung. Während Pascal Pfeifer und Athanasios Mitrentsis noch länger ausfallen, sieht es bei Tim Wellers besser aus. Da hofft Wischerhoff auf einen Einsatz zu Beginn der Rückrunde gegen Nottuln.

Mesum ist ein alter Bekannter auf, bei dem es keine Geheimnisse gibt. Die Mesumer haben die meisten Tore geschossen und mit Michael Egbers (17 Treffer) den Führenden der Torjägerliste in ihren Reihen.

Zudem kennt Marc Wischerhoff sein Gegenüber Marcel Langenstroer aus vielen Telefonaten. In der letzten Saison spielten die Hardter immer gegen den Mesumer Gegner aus der der Vorwoche, in diesem Jahr ist es genau andersherum. Daher telefonieren die beiden einmal pro Woche, um sich Tipps zu geben. Wischerhoff sagt: „Im letzten Gespräch ging es natürlich um das Duell am Sonntag. Da haben wir schon einige verbale Giftpfeile verschossen.“

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