Hitze drückte in Rorup auf die Zeiten

16.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lembeck Wenn der Sommer so plötzlich kommt, dann kommen Läufer nicht nur ins Schwitzen. Die elf Läufer des SV Lembeck, die am Freitagabend beim 21. Roruper Abendlauf starteten, mussten auch ihre persönlichen Ziele um einige Minuten reduzieren, konnten sich aber dennoch über schöne Erfolge freuen.

So gelang es Sabine Broders-Arentz zum wiederholten Mal in diesem Jahr, den männlichen Lauffreunden davon zu laufen und in ihrer Altersklasse W35 ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen. Die 1:40,49 Std. über die Halbmarathonstrecke bedeuteten zudem eine beachtliche Leistung, auch wenn die Lembeckerin eigentlich einige Minuten schneller hatte sein wollen.

Tempo drosseln

Horst Puchta (M40) war froh, als er ziemlich geschafft noch knapp unter 1:50 Std. blieb. Manfred Diekenbrock (M55) war als nächster Lembecker im Ziel (1:51,29). Ihm folgten Johannes Thier (M45, 1:54,32 Std.) und Thomas Weßeling (M40, 2:06,14 Std.). Alle hatten sich eine etwas bessere Zeit vorgenommen, aber die Hitze machte nach 5 Kilometern deutlich, dass man das Rennen langsamer bestreiten musste, wenn man überhaupt ankommen wollte.

Marion Müller-Hinsken, die ihren ersten Halbmarathon lief, und Barabara Linnemann sahen das weniger eng: Sie freuten sich, die Strecke mit Bravour bewältigt zu haben und noch viele Läufer der insgesamt 463 Finisher hinter sich zu wissen. Mit 2:17 bzw. 2:24 Std. gelang den beiden in der W40 ein guter Einstieg.

Diekenbrock Dritter

Auch auf der 10 Kilometerstrecke waren Lembecker am Start. Timm Diekenbrock, der in diesem Jahr ausschließlich kürzere Strecken gelaufen war, erreichte in der Männerhauptklasse den dritten Platz in 38:28. Auch er hatte nach einigen Kilometern deutlich Tempo herausnehmen müssen. Seine älteren Vereinskollegen Kalle Barnscheidt (M55, 45:36 min), Gerd Schultze-Tenberge (M45, 46:42 min) und Reinhold Lehmann (M60, 49:28 min.) blieben alle unter 50 Minuten. Barnscheidt und Schultze-Tenberge bewegten sich noch deutlich im ersten Drittel der 363 Finisher und erreichten in ihren gut besetzten Altersgruppen einen 6. bzw. 15. Platz. Lehmann lief ein gleichmäßiges Rennen im Mittelfeld und freute sich über einen vorzüglichen 2. Platz in seiner Altersgruppe.

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