Hoppius und Co. auf dem Weg zur WM

Fußball

Durch ihr Studium in den USA ist Dörthe Hoppius lange Flugreisen gewohnt. Die 13 500 Kilometer lange Anreise zur U20-Weltmeisterschaft in Papua-Neuguinea war aber auch für die Dorstenerin ein außergewöhnlicher Trip.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 08.11.2016, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hoppius und Co. auf dem Weg zur WM

Dörthe Hoppius nimmt mit der deutschen Mannschaft an der U20-Weltmeisterschaft in Papua-Neuguinea teil.

Am Sonntagabend unserer Zeit machte sich das deutsche Nationalteam von Frankfurt aus auf den Weg nach Osten. 18 Flugstunden später und jenseits der Datumsgrenze kamen Hoppius und Co. am Dienstagmorgen um 5 Uhr Ortszeit in Port Moresby, Hauptstadt des Inselstaates und Spielort der U20-WM, müde, aber erwartungsfroh an.

Der Empfang war freundlich. Trotz der frühen Stunde hatten sich viele Einheimische an den Straßen eingefunden und begrüßten den deutschen Tross auf seinem Weg zum Hotel fröhlich winkend und lachend. Im Speisesaal gaben die Spielerinnen dann erst einmal ein Ständchen für Torhüterin Carina Schlüter, denn die war − geboren am 8. November − auf dem langen Trip nicht nur sprichwörtlich um ein Jahr gealtert. „Meine Mitspielerinnen wussten alle nicht so genau, wann sie mir gratulieren sollen“, erzählte die frischgebackene 20-Jährige.

Umso genauer wissen Spielerinnen und Trainerstab des deutschen Teams nun, was sie bis zum ersten Vorrundenspiel am kommenden Montag (14. November) zu tun haben: den Jetlag besiegen und sich an das feuchtwarme Klima am WM-Spielort gewöhnen. Denn schon in der Vorrunde warten mit Venezuela (14. November, 7 Uhr MEZ), Mexiko (17. November, 7 Uhr MEZ) und Südkorea (21. November, 10 Uhr MEZ) Gegner, die es in sich haben.

Venezuela etwa hat mit Gabriela Garcia die Torschützenkönigin der U17-WM von 2014 in seinen Reihen und Südkorea erreichte bei den Titelkämpfen 2012 und 2014 jeweils das Viertelfinale. Von der Verteidigung des 2014 in Kanada gewonnenen WM-Titels spricht die deutsche Trainerin Maren Meinert deshalb nicht: „Wir denken Schritt für Schritt. Die Gruppenphase hat zunächst Priorität.“

Lesen Sie jetzt