Jürgen Klatt spricht von einem Neuaufbau

08.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lembeck Bis auf Christoph Madeya (Urlaub) konnte Lembecks Trainer Jürgen Klatt 22 der 23 Spieler des neuen Kaders gestern auf der Sportanlage am Hagen begrüßen. Da sich nun auch noch der Ex-Rhader Karsten Kaldun beim SV Lembeck angemeldet hat, gibt es nun elf neue Gesichter am Hagen. Auf drei Langzeitverletzte - Cedrik Kötting, Andreas Warda, Simon Borgmann - wird der Trainer zunächst aber noch verzichten müssen. Allein drei Torhüter - Matthias Korte, Tobias Prevorsek - Marcel Seumenicht - heizen das Ringen um die Nummer eins an. Auch die anderen Positionen innerhalb der Mannschaft sind bei diesem großen Kader umworben.

Jürgen Klatt sprach von einem Neuaufbau. Nach dem Abgang einiger erfahrener Akteure verfügt er über eine ganz junge Mannschaft, die ein Durchschnittsalter von 21 Jahren hat. Da kommt also eine Menge Arbeit auf den Coach zu. Seine Parole heißt, wir müssen uns immer als Mannschaft präsentieren, und da muss jeder für jeden rennen.

Von einer Favoritenrolle der Lembecker in dieser Saison, die zuletzt Vizemeister wurden, wollten sowohl Roland Wolters als auch Jürgen Klatt nichts wissen. Für Klatt, der die Klasse kennt, heißen die Favoriten RW Deuten, SV Burlo, SC Wulfen, TSV Raesfeld und Westfalia Groß Reken. «Wir werden versuchen, diese Gegner zu ärgern» sieht sich Klatt mit seiner Truppe eher in einer Außenseiterrolle.

Da die Mannschaft bereits drei harte Trainingstage hinter sich hatte, beließ es der Trainer am Sonntag nach der Mannschaftsvorstellung bei einem lockeren Spiel auf verkleinertem Feld. Doch bevor am Donnerstag der erste Test gegen den Oberligisten Germania Gladbeck statt findet, müssen die Spieler am Dienstag noch einmal richtig ran.

Weitere Spiele beim Bezirksliga-Aufsteiger SV Zweckel, bei den Bezirksligisten SC Bocholt 26 und DJK 37 Bocholt in der kommenden Woche, dem DFB-Pokalspiel der 1. Runde gegen den letztjährigen Meister VfL Reken, steigt am 25. Juli das ewig junge Derby um den Einzug in die Stadtmeisterschafts-Endrunde gegen den FC Rhade auf dem Programm. Harte Wochen also, in der sicher auch schon viele Stammplätze vergeben werde. br

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