Kleine Tragödien und unglaubliche Jubelszenen

Tennis

DORSTEN Wenn wie am vergangenen Wochenende rund 90 Kinder der Jahrgänge 2000 bis 2005 um die Titel der Tennis-Kleinfeld-Stadtmeisterschaft kämpfen, spielen sich kleine Dramen und Tragödien, aber auch unglaubliche Jubelszenen ab. Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt liegen beim Nachwuchs dicht beieinander.

24.03.2010, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die beiden jüngsten Sieger des Turniers haben diese Fähigkeiten zweifelsohne. Bei Max-Josef Tüshaus (2003) und Hannah Schefer (2002) könnte wahrscheinlich eine Bombe neben dem Tennisplatz explodieren, sie würden einfach weiter ihr Spiel spielen. Kein Blick nach rechts, kein Blick nach links. Kein Wunder, dass beide nicht nur in Dorsten, sondern auch schon im Bezirk zur Meisterehren gekommen sind. Besonders erfreulich war in diesem Jahr, dass die Tennisabteilung des TuS Gahlen nach langer Zeit wieder zu einer Stadtmeisterschaft gemeldet hat. In Gahlen scheint es aufwärts zu gehen. Mit Sophia Jung (2000) und Malte Weber (2003) holten sich die Schwarz-Weißen einen Titel und einen Vize-Titel.

Vernünftig war zudem die Entscheidung der Jugendwarte, junge Spieler, die bereits mit Erfolg im Großfeld an den Start gehen, nicht mehr im Kleinfeld zu melden. Auch wenn dadurch ein erneuter Teilnehmerrekord verhindert wurde, hat es dem sportlichen Wettbewerb doch sehr gut getan. Bei der Siegerehrung schauten die Organisatoren in 90 strahlende Gesichter. Auch wenn aus einigen Augen kurz vorher noch Tränen geflossen sind, war spätestens bei der Pokalübergabe alles wieder vergessen.

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