Licht und Schatten zum Start der JMD-Saison

Tanzen

Mit viel Licht, aber auch nicht ohne Schatten begann die neue Saison für die heimischen Jazz- und Modern-Dance-Formationen vom TSZ Royal Wulfen und dem TC Grün-Weiß Schermbeck.

WULFEN / SCHERMBECK

, 22.02.2016, 17:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Licht und Schatten zum Start der JMD-Saison

Die Wulfener Formation "maju" tanzte zum Auftakt der Oberliga-Saison auf den zweiten Platz.

Grund zum Jubeln hatte in der Oberliga II West die Wulfener Formation „maju“. Beim ersten Saisonturnier in Ibbenbüren tanzte das Team von Trainerin Martina Buschmann mit seiner Choreographie „Packed Like Sardines In A Crushed Tinbox“, also eingepfercht wie Sardinen in der Blechdose, auf den zweiten Platz hinter „InTime“ aus Münster. Zwei Zweien, eine Eins und zwei Vieren deuten allerdings darauf hin, dass ins Feld hinter dem souveränen Turniersieger bei den nächsten Turnieren noch reichlich Bewegung kommen kann.

Aus in der Vorrunde

Das würde sich auch die Schermbecker Formation „Avalanche“ wünschen. Für sie war das erste Turnier schon nach der Vorrunde beendet. Der geteilte letzte Platz bedeutet für den weiteren Saisonverkauf eine schwere Hypothek. Ob das Team, das in der vergangenen Saison aus der Regionalliga abgestiegen war, den Abwärtstrend stoppen kann, scheint nach dem missglückten Auftakt in Ibbenbüren fraglich.

Deutlich besser lief es am Sonntag für „Avalanches“ Vereinskollegen von „Amianto“. Sie tanzten das erste Saisonturnier der Jugendverbandsliga ebenfalls in Ibbenbüren und durften sich am Ende über einen dritten Platz freuen. Das ausgegebene Saisonziel, sich mit einem Mittelfeldplatz in der Liga zu etablieren, scheint für die Schützlinge des Trainerduos Miriam Frisch/Hanna Kamp mehr als erreichbar.

Exakt in der Mitte

Genau in der Mitte der neun Formationen dieser Liga fand sich in Ibbenbüren die Wulfener Formation „Emosie“ wieder, die Platz fünf belegte. Das Team von Trainerin Julia Tenhagen erhielt von den Wertungsrichtern im Großen Finale der sieben besten Formationen zwei Vieren, zwei Fünfen und eine Sieben. Bewegung scheint auch hier noch sehr wahrscheinlich, denn außer bei Turniersieger „Pirouette“ aus Wuppertal (1, 1, 2, 3, 1) hatten im Grunde alle Formationen einen oder mehrere Ausreißer in ihrer Wertung.

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