Lockerer Auftaktsieg

Schermbeck Fußball-Oberligist SV Schermbeck hat gestern Abend sein erstes Testspiel verdient gewonnen. In der Volksbank-Arena schlug die Stroetzel-Elf den Verbandsligisten FC Bocholt mit 2:1.

05.07.2007, 21:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Testspiel

SV Schermbeck - FC Bocholt

2:1 (2:0)

Trainer Martin Stroetzel musste auf insgesamt sieben urlaubende oder verletzte Spieler verzichten. Ihre erste Chance in der Startelf bekamen die jungen Kai Schwering und Oguz Aydin. In den Anfangsminuten wirkten die Schermbecker frischer und gedanklich schneller. Nach einer schönen Kombination auf der linken Seite verpassten Rainer Hackenfort und Benedikt Jansen eine scharfe Hereingabe von Alex Kaul nur knapp (5.).

Doch der Elan der ersten Minuten war schnell verfolgen. Bocholt störte die Schermbecker Angriffsbemühungen früh und Hackenfort hing als einzige Spitze weitgehend in der Luft. So suchten und fanden die Gastgeber ihr Glück in den Standards. Nach einem Foul an Rainer Nawatzki zauberte Christof Konowski das Leder aus rund 20 Metern links oben in den Winkel (25.). Nur sieben Minuten später streichelte Hackenfort einen Freistoß von Alex Kaul mit der Stirn zum 2:0 in die Maschen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff köpfte erneut Hackenfort eine Flanke von Jansen knapp über das Tor. Die Gäste, die nach dem Abstieg aus der Oberliga einen personellen Umbruch hinter sich haben, tauchten in den ersten 45 Minuten nicht einmal gefährlich vor dem Kasten von Stefan Schröder auf.

Kurz nach Wiederanpfiff bekam ein Schermbecker Urgestein seinen verdienten Abschieds-Applause: Ole Mika, den es beruflich nach Hamburg verschlägt, machte in der 49. Minute Platz für Pascal Herzog.

An den Kräfteverhältnissen änderte sich indes wenig. Die Schermbecker blieben spielbestimmend. Erst als Hackenfort nach einer Stunde ausgewechselt wurde, fehlte der zentrale Anspielpunkt in der Spitze. Bocholt wurde stärker und kam in der 68. Minuten nach einer Standardsituation und einer Unachtsamkeit in der Schermbecker Abwehr zum Anschlusstreffer. Mehr war für die Gäste allerdings nicht mehr möglich. Trotz eines deutlichen optischen Übergewichts erspielte sich der Verbandsligist keine klare Torchance mehr. gg

Statistik

SVS: Schröder, Aydin, Nawatzki, Karabacag, Hahn, Mika (49. Herzog), Schwering, Konowski, Jansen (46. Amagjekaj), Hackenfort (64. Sahal), Kaul.

Tore: 1:0 (25.) Konowski, 2:0 (32.) Hackenfort; 2:1 (68.).

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