Zwischen Poleposition und Panne - Moritz Oberheim am Nürbrugring

Motorsport

Von Poleposition bis Panne - beim vierten Rennen der Langstreckenserie auf dem Nürburgring erlebte der Schermbecker Moritz Oberheim einmal mehr ein Wechselbad der Gefühle.

Schermbeck

, 29.06.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Moritz Oberheim, FK Performance

So lange der BMW des Teams FK Performance „fit“ war, fuhr er vorneweg. © Horst Lehr

Oberheim selber hatte als zweiter Fahrer seines Teams FK Performance schon mit einigen Problemen zu kämpfen. Seine Sitzschale rastete nicht auf Anhieb ein, dann verdeckte eine Warnanzeige auf dem Dashboard andere Anzeigen, sodass Oberheim unbeabsichtigt in einer Code-60-Phase zu schnell unterwegs war und eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam. Und dann machten sich auch noch die Reifen zunehmend bemerkbar, sodass der Schermbecker zu einer vorsichtigeren Fahrweise gezwungen war.

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Doch trotz alledem übergab Oberheim seinem Teamkollegen Nico Otto den BMW M2 CS Racing auf Position eins, und Otto schien den Sieg auch sicher nach Hause zu fahren, bis der Wagen schließlich wenige Runden vor Schluss antriebslos ausrollte.

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„Kein Sprit mehr!“, dachten Moritz Oberheim und sein anderer Teamkollege Marc Ehret und sprinteten mit der Spritkanne in der Hand los, um zu helfen. Der Neustart des Wagens wäre wichtig gewesen, um eventuell doch noch Punkte zu sichern. Doch es war nicht der Tank, der Probleme bereitete. Der Wagen blieb liegen, und Moritz Oberheim spürte „eine enttäuschende Leere“.

Immerhin: Im Gesamtklassement verlor sein Team im Grunde nichts, denn auch der Hauptkonkurrent Adrenalin Motorsport fiel diesmal aus.

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