Moritz Oberheim ist am Nürburgring im Doppel-Einsatz

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2019 bestimmte banges Warten Moritz Oberheims erste Jahreshälfte. Jetzt wartet der Schermbecker wieder. Doch diesmal voller Vorfreude.

Schermbeck

, 21.01.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Anders als im Vorjahr hat der junge Schermbecker Rennfahrer Moritz Oberheim seinen Platz im Cockpit eines Teams der VLN Langstreckenserie auf dem Nürburgring lange vor der neuen Saison sicher. Doch nicht nur deshalb kann er das erste Rennen kaum erwarten. Denn in der neuen Saison steuert er für das Avia Sorg Racing Team gleich zwei verschiedene Rennwagen.

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Zum einen ist das ein BMW 240 i, den der Schermbecker schon im vergangenen Jahr fuhr und mit dem er im gleichnamigen Cup den dritten Platz der Langstreckenserie belegte. Zum anderen hat Teamchef Daniel Sorg entschieden, dass der talentierte Oberheim entweder einen BMW 325 i E90 in der stark besetzten Klasse V4 oder einen BMW 320 i G20 in der Klasse VT2 fahren soll. Die endgültige Entscheidung über den „Zweitwagen“ wird wahrscheinlich erst bei den Test- und Einstellfahrten Mitte März gefällt werden.

Weltweit ausgeschriebene Trophy

Mit diesem Doppelstart über die gesamte Saison zielt das Team zusätzlich auch auf eine vordere Platzierung in der weltweit ausgeschriebenen „BMW Sports Trophy“. Denn durch die stark besetzten Klassen ergeben sich für das Team lukrative Möglichkeiten, um auch für diese Wertung reichlich Punkte zu sammeln.

Dabei helfen wird unter anderem auch die Neuregelung der Boxenstops, denn mit fest vorgegebenen Mindest-Standzeiten für die gesamte Renndistanz eröffnen sich für alle Teams nun weitere taktische Möglichkeiten, den Rennverlauf zu optimieren.

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Geschäftsführer Daniel Sorg, der bei der Vertragsunterzeichnung ausdrücklich Oberheims sehr gute fahrerischen Leistungen und seine hervorragende Teamarbeit lobte, gibt dem jungen Racer damit auch die Sicherheit, sich in Ruhe auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen vorzubereiten.

Rund zweieinhalb Stunden im Einsatz

Und das ist auch notwendig, denn Oberheim wird künftig bei jedem Rennen jeweils einen Start- und einen Schlusstörn fahren. Das bedeutet, er wird permanent immer etwa zwei Drittel der Renndauer, also rund zweieinhalb Stunden unter körperlicher Höchstbelastung im Cockpit verbringen.

Dafür trainiert Oberheim regelmäßig im „Injoy Dorsten“. Gerri Bork ,einer der erfahrenen Fitnesscoaches hat für ihn ein individuelles, speziell auf die Anforderungen im Rennsport zugeschnittenes Trainingsprogramm zusammengestellt, das Oberheim im Ausdauerbereich noch durch Waldläufe und Radtouren ergänzen wird.

Dem Saisonstart fiebert er freudig entgegen und sagt: „Dieses Jahr gibt es so viele gute Vorzeichen – ich kann es kaum erwarten, endlich ins Auto zu steigen.“

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