MSV Duisburg und Wuppertaler SV in Bedrängnis

Fussball

Der MSV Duisburg und der Wuppertaler SV stecken in ihren Ligen weiter in der Krise. Und mit ihnen die Dorstener Max Jansen und Joshua Bitter sowie der Schermbecker Jonas Erwig-Drüppel.

29.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Moritz Stoppelkamp, MSV Duisburg

Kapitän Moritz Stoppelkamp und der MSV Duisburg durchleben sportlich gerade schwere Zeiten. © dpa

Abstiegskandidat gegen Titelaspirant – in diesem Duell der 3. Liga hielt der MSV Duisburg am Sonntag gegen Dynamo Dresden zunächst noch gut mit. Am Ende stand aber eine 0:3-Niederlage.

Die Zebras, bei denen der Dorstener Max Jansen 90 Minuten auf der Bank saß, begannen engagiert, kassierten aber nach 25 Minuten das 0:1 durch Philipp Hosiner. Dresden trat selbstbewusster und abgezockter auf und machte durch einen Doppelschlag kurz nach der Pause alles klar. Zunächst traf Patrick Weihrauch (53.), als der MSV bei einem Dynamo-Einwurf schlief. Dann war Christoph Dafener bei einer Eckball-Variante der Gäste erfolgreich (54.).

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Duisburg ist damit seit sieben Spielen ohne Sieg. Nach dem Trainerwechsel von Torsten Lieberknecht zu Gino Lettieri gelangen erst zwei Unentschieden.

Durch den Auswärtssieg des 1. FC Magdeburg am Samstag in Zwickau rutschten die Zebras auf den 19. und vorletzten Platz ab. Am Montagabend könnte zudem der Tabellenletzte SV Meppen mit einem Sieg über Ingolstadt bis auf einen Punkt an den MSV heran rücken.

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Der Wuppertaler SV rutscht unterdessen in der Regionalliga West ebenfalls immer mehr in Richtung Abstiegsplätze. Nach der 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger SC Wiedenbrück stehen der Schermbecker Jonas Erwig-Drüppel und der WSV als Sechzehnter nur noch einen Platz „über dem Strich“. Allerdings haben vier der fünf Teams dahinter bereits ein oder zwei Spiele mehr auf dem Buckel als die Bergischen. Mit Erfolgen in den Nachholspielen könnte Wuppertal sich also wieder Luft verschaffen.

Nächste Gelegenheit zum Punkten hat der WSV an diesem Mittwoch (2. Dezember) umm 19.30 Uhr im Heimspiel gegen den Tabellenfünzehnten SV Straelen.

Früher Rückstand und Platzverweis

Gegen Wiedenbrück stand Jonas Erwig-Drüppel in der Startformation, wurde aber nach 76 Minuten ausgewechselt. Den entscheidenden Treffer kassierte Wuppertal schon in der 14. Minute. Kurz darauf geriet der WSV nach einer Roten Karte gegen Kevin Pytlik (Notbremse, 16.) in Unterzahl und rannte anschließend vergeblich an.

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