Neuer Modus, neues Glück?

Dorsten Neuer Modus, neues Glück? Vier heimische Kreisligisten nehmen heute das Rennen um die Qualifikation zur Endrunde der Stadtmeisterschaft am kommenden Sonntag in Barkenberg auf.

23.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum offiziellen Eröffnungsspiel der Stadtmeisterschaft 2007 erwartet der SC Blau-Weiß Wulfen heute um 19 Uhr den SV Altendorf am Wittenbrink. Auf dem Papier wäre die Truppe von Wulfens Spielertrainer Dragi Djurdjevic natürlich Favorit. Doch die bisherigen Testspiel-Ergebnisse sprechen eine andere Sprache.

Während Blau-Weiß bislang nicht überzeugen konnte und am Sonntag auch im Pokal schon in Runde eins die Segel streichen musste, überzeugte der SV Altendorf mit guten Resultaten und untermauerte bereits in dieser frühen Phase seine Ambitionen in der neuen B-Liga-Saison. Gibt es also schon im Eröffnungsspiel die erste Überraschung?

Der Gewinner der Partie muss auf jeden Fall am Donnerstag bei Eintracht Erle um den freien Platz in der Endrundengruppe A spielen.

Im zweiten Spiel der ersten Qualifikationsrunde empfängt SuS Hervest heute den FC Rot-Weiß Dorsten (19 Uhr). Nach jahrzehntelangen Duellen in der A-Kreisliga sind die Lokalrivalen mittlerweile in der B-Liga wiedervereint, wo beide Clubs durchaus in oberen Gefilden mitspielen möchten. Das erste Aufeinandertreffen bringt somit interessante Aufschlüsse über die Kräfteverhältnisse.

Der Gewinner dieser Partie muss am Donnerstag beim SV Rot-Weiß Deuten antreten und spielt dort um einen von zwei freien Plätzen in der Endrundegruppe B. Um das zweite Ticket nach Barkenberg spielen am morgigen Mittwoch der SV Lembeck und der FC Rhade.

Mit dem neuen Modus wollen die Organisatoren der Stadtmeisterschaft die Chancen der unterklassigen Vereine erhöhen, den Sprung zur Endrunde zu schaffen und dort um den Wanderpokal des Stadtsportverbandes sowie die Geldprämien der Automobilgruppe Köpper und die Pokale der Dorstener Zeitung zu spielen. Denn drei der acht Teilnehmer der Qualifikationsrunde sind am kommenden Sonntag dabei.

In früheren Zeiten drohte dagegen in den Vorrundengruppen in aller Regel das vorzeitige Aus gegen einen der höherklassigen Vereine, die nun erstmals für die Endrunde gesetzt sind.

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