Rot-Weiß Dorsten rüstet auf

01.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Dieter Lösbrock redet nicht lange um den heißen Brei herum. Der Trainer von Rot-Weiß Dorsten hat ganz klare Vorstellungen vom Verlauf der kommenden Spielzeit und versprühte beim Trainingsauftakt am Sonntagmorgen viel Optimismus: «Unser Ziel kann nur der Aufstieg sein. Dank der Neuzugänge habe ich jetzt deutlich mehr Alternativen. Das wird sich auch auf die Leistung der Mannschaft auswirken.»

Die Liste der Zugänge ist lang. Insgesamt zwölf Spieler kommen aus der eigenen Jugend. Hinzu gesellte sich am Sonntagmorgen noch Bastian Berns (A-Jugend SC Hassel). «Einigen traue ich den Sprung in die erste Mannschaft auf Anhieb zu. Aber auch der Rest wird sich in der Zweiten entwickeln können», so Lösbrock. Entsprechend eng wird die Zusammenarbeit mit der Reserve und dem neuen Trainer Michael Schröder sein.

Einen sofortigen Qualitätssprung sollen aber die erfahrenen Neuzugänge bringen. Sven Mucha, Dominik Jösten, Patrick Händchen und Frank Kahnert kommen vom Bezirksligisten VfB Kirchhellen, Ozman Karaca von Istanbul Marl und Maik Kuschel vom VfL Grafenwald. Vor allem die Tatsache, dass die Torwartposition, in der letzten Spielzeit ein latentes Problem, mit Karaca und Mucha jetzt doppelt besetzt ist, freut Lösbrock. Und Frank Kahnert, vergangene Saison Top-Torjäger in Kirchhellen, dürfte auch in der B-Kreisliga für einige Tore gut sein.

Zu weit aus dem Fenster lehnen will sich Lösbrock trotzdem nicht. Im Rennen um die beiden begehrten Aufstiegsplätze sieht der Dorstener Coach in Bossendorf, Flaesheim und der SG Marl die größten Konkurrenten. Aber Lösbrock weiß: «Die Erwartungshaltung ist groß. Im Umfeld hat sich viel getan, die Platzanlage ist fertig - und jetzt muss es auch sportlich wieder besser laufen.» gg

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