Bei RW Deuten stimmt die Leistung, aber das Ergebnis nicht

rnFussball

Zweimal ging der SV Rot-Weiß Deuten am Wochenende als Verlierer vom Platz. Das wollte dem Trainergespann natürlich nicht gefallen. Doch die beiden mochten auch nicht alles schlecht machen.

Deuten

, 23.08.2020, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Leistung war beide Male eigentlich okay, sogar gut“, meinte Marek Swiatkowski am Sonntag nach dem 1:3 (0:1) gegen den Niederrhein-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld. Das Problem: „Wir belohnen uns nicht dafür.“

Die Deutener hatten sowohl die Partie gegen Hiesfeld als auch die am Samstag gegen den TuS Sinsen über weite Strecken im Griff. Bis zum gegnerischen Strafraum sah alles gut aus, doch der letzte zwingende Pass kam einfach zu selten. Deuten versprühte zu wenig Torgefahr und wurde hinten für jeden Fehler umgehend bestraft.

Jetzt lesen

Beispiel Hiesfeld-Spiel: In der zweiten Halbzeit setzten die Rot-Weißen die Gäste mit extremem Pressing unter Druck, kombinierten sich sehenswert zum 1:1-Ausgleich durch Arthur Fell (55.), wurden dann aber durch einen einzigen langen Ball komplett ausgehebelt und kassierten das 1:2 (63.) und später fast auf dieselbe Weise in Überzahl auch noch das 1:3 (87.). Gerade das letzte Gegentor bescherte Marek Swiatkowski einige graue Haare.

Aber: „Wir haben die Gegner ja danach ausgesucht. Das ist ja keine Laufkundschaft“, erklärte Markus Falkenstein: „Die Jungs sollen jedes Mal an ihre Grenzen geführt werden, um daraus etwas für die Liga zu lernen.“

Jetzt lesen

Dazu lieferte auch das Samstagspiel gegen den künftigen Liga-Gefährten TuS Sinsen Gelegenheit. „Wir haben auch da gut gespielt, aber Sinsen war einen Tick cleverer“, sagte Deutens Sportlicher Leiter Mathias Deckers.

Diesmal machten die Deutener gleich zweimal einen Rückstand wett. Hendrik Löbler traf nach dem 0:1 (12.) zum zwischenzeitlichen 1:1 (26.); Thomas Swiatkowski nach Sinsens erneuter Führung (38.) zum 2:2 (68.). Doch darüber durften sich die Gastgeber nicht lange freuen. Nur vier Minuten später war Sinsen wieder in Führung und ließ sich den Vorsprung kein drittes Mal nehmen.

„Wir spielen halt nicht mehr Bezirksliga, wo man so was noch aufholen kann“, meinte Marek Swiatkowski. Vorm Saisonstart in zwei Woche ist er trotzdem nicht bange.

Lesen Sie jetzt