Schermbeck verliert Spiel und Niewerth

Fußball

Doppelt ärgerlich war die 1:2-Niederlage, mit der SV Schermbeck am Sonntag aus Hassel zurückkehrte. Zum einen war für den SVS durchaus mehr drin gewesen, zum anderen verletzte sich Kilian Niewerth schwer und wird voraussichtlich lange ausfallen.

SCHERMBECK

von Von Andreas Leistner

, 13.11.2016, 21:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalenliga 1 YEG Hassel - SV Schermbeck 2:1 (0:0)

Eine gute halbe Stunde war gespielt. Schermbeck hatte mit seiner mittlerweile bewährten Fünfer-Kette alles im griff und schon zwei gute Möglichkeiten durch Kilian Niewerth (10.) und Marc Schröter (30.) vergeben, da stürzte Niewerth so unglücklich auf seine Schulter, dass er mit dem Krankwagen abtransportiert werden musste. Erst nach längerer Unterbrechung konnte die erste Halbzeit fortgesetzt werden und endete fast noch mit einem weiteren Nackenschlag für die Gäste. Doch bei der einzigen Chance der Hasseler war SVS-Keeper Jason Rudolph auf dem Posten (45.).

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Schermbecker in der Defensive nicht viel zu − mit einer Ausnahme: In der 73. Minute standen gleich drei SVS-Verteidiger zu weit von ihren Gegenspielern entfernt, die vermeidbare Hereingabe fand Serdar Yigit und der schoss aus elf Metern zur YEG-Führung ein.

Beim zweiten Tor der Gastgeber war sechs Minuten später aber keine Schuldzuweisung möglich. Mesut Özkayas 22-Meter-Hammer in den Winkel war schlichtweg ein unhaltbarer Sonntagsschuss.

Marek Klimczok konnte zwar noch einmal verkürzen (85.). Zu mehr reichte es aber nicht mehr und SVS-Trainer Christoph Schlebach trauerte der vergebenen Großchance von Marc Schröter aus der 60. Minute nach − und Kilian Niewerth, der zuletzt einer der besten Schermbecker gewesen war.

In der Tabelle ist Schermbeck weiter Dreizehnter, doch die Abstiegsplätze bleiben gefährlich nah.

SVS: Rudolph; Bönighausen, Helling (87. Ihnen), Mule-Ewald, Niedzicki, Niehoff (46. Akyildiz), Turgut, Scheuch, Klimczok, Niewerth (37. Vrewen), Schröter.

Tore: 1:0 Yigit (73.); 2:0 Özkaya (79.); 2:1 Klimczok (85.).

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