Schermbecker Wiedersehen mit Stroetzel fällt aus

Fußball

Angeschlagene Gegner sind die gefährlichsten. Daher wird der SV Schermbeck am Sonntag bei SuS Stadtlohn keinen leichten Stand haben.

SCHERMBECK

22.09.2017, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalenliga 1 SuS Stadtlohn - SV Schermbeck So. 15 Uhr, hülsta-Sportpark, Am Losbergpark, 48703 Stadtlohn.

Eigentlich hatten sich in Schermbeck alle auf ein Wiedersehen mit Martin Stroetzel gefreut. Der langjährige SVS-Coach, der sein Amt in Stadtlohn zu Beginn der letzten Saison angetreten hatte, hat aber in der letzten Woche aus persönlichen Gründen den Vertrag aufgelöst. Seit Mitte dieser Woche ist der Ex-Profi Rob Rekers der neue Mann an der Seitenlinie. Daher warnt Thomas Falkowski auch davor, die Tabelle als Bewertungskriterium zu nehmen: „Stadtlohn hat zwar drei Spiele in Folge verloren, doch ein neuer Trainer wirkt oft Wunder.“ Er erwartet eine neue Aufstellung, aber auch ein neues Spielsystem bei den Münsterländern. Die Mannschaft ist gut besetzt, und etliche Spieler bringen große Erfahrung aus der Oberliga mit.

Die Schermbecker haben aber keinen Grund, mit zu großem Respekt nach Stadtlohn zu fahren. Die Leistung gegen Beckum am letzten Sonntag hat gezeigt, dass die Mannschaft noch von Woche zu Woche dazulernt. Sie ist sogar reif genug, Ergebnisse zu halten. Falkowskis Credo lautet „Lieber 3:0 als 5:2 gewinnen“, und wenn nach 90 Minuten die Null noch steht, ist er hochzufrieden.

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