Auch Monz-Dietz‘ zweiter Trumpf sticht nicht

Leichtathletik

Auch die zweite Hoffnung auf die Finalteilnahme eines seiner Schützlinge hat sich für den Dorstener Trainer Leo Monz-Dietz bei der U23-Europameisterschaft in Tallinn/Estland nicht erfüllt.

Dorsten

, 09.07.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Majtie Kolberg, Leo Monz-Dietz und Velten Schneider

Majtie Kolberg, Leo Monz-Dietz und Velten Schneider hatten sich von der U23-EM in Tallinn mehr erhofft. © Privat

3000-m-Hindernis-Läufer Velten Schneider vom VfL Sindelfingen belegte am Freitag in seinem Vorlauf nur Platz sechs. Da sich nur die ersten Vier der beiden Vorläufe direkt fürs Finale qualifizierten, musste Schneider hoffen, dass er noch über seine Zeit von 8:54,17 min in den Endlauf rutschte. Dafür durfte im zweiten Vorlauf aber nur noch ein Läufer ab Platz fünf schneller sein als er. Doch am Ende waren es gleich drei, und Schneiders Finaltraum damit geplatzt.

Mit der fünftbesten Meldezeit angereist, hatte sich Schneider eigentlich gute Chancen ausgerechnet. Stattdessen schaffte nun Nick Jäger vom TSV Penzberg den Sprung ins Finale, den Velten Schneider bei der Deutschen Meisterschaft im Juni noch auf Distanz gehalten hatte.

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Bereits am Donnerstag hatte 800-m-Läuferin Majtie Kolberg das Finale der besten Acht verpasst. Die 22-Jährige von der LG Kreis Ahrweiler hatte versucht, ihren Vorlauf von vorne weg zu bestreiten, um zur Not über eine schnelle Zeit ins Finale einzuziehen. Bis kurz vor Ende des Rennens hielt Kolberg auch die Spitze. Doch dann musste sie die Läuferinnen aus Großbritannien, Schweden und der Slowakei vorbei ziehen lassen, und der schnelle dritte Vorlauf raubte ihr dann auch die Chance, über die Zeit ins Finale zu kommen.

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