Sechs Spieler beim Trainingsauftakt

10.07.2007, 15:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schermbeck Mit nur sechs Spielern seines neuen Kaders hat der SV Schermbeck 2 am Montagabend mit dem Training begonnen. Die anderen acht Kandidaten sind noch im Urlaub und schließen sich Jörg Breskis Team erst in den kommenden Wochen an.

Der neue Coach der Bezirksliga-Mannschaft geht ohne großen Druck in die am 12. August beginnende Saison. Das einzige wirkliche Ziel ist der Nichtabstieg: «Die Mannschaft ist als U23 konzipiert. Mir geht es hauptsächlich um die Ausbildung der Fußball-Talente, damit man sie später in der Oberliga einsetzen kann.»

Das Team hat ein komplett anderes Gesicht als das Team, das in der letzten Spielzeit mit einem tollen Schluss-Spurt noch den Klassenerhalt geschafft hat. Lediglich zwei Spieler sind geblieben. Das macht die Arbeit für Breski besonders schwer: «Normalerweise hält man ein Korsett von mindestens fünf oder sechs Spielern und muss ein paar Neue integrieren. Hier fange ich ganz von vorne an.»

Solange er nicht seinen gesamten Kader kennt, kann er auch noch nichts über die taktische Ausrichtung oder spielerische Qualitäten sagen. Allerdings kann er sich darauf verlassen, dass sein alter Freund Martin Stroetzel ihm einige Leute aus der ersten Mannschaft, deren Kader weit über 20 Leute stark ist, zur Verfügung stellt: «Die zweite Mannschaft ist traditionell dafür vorgesehen, formschwache oder von einer Verletzung genesene Spieler wieder auf Vordermann zu bringen», wird Breski nicht nur auf seine ganz jungen Spieler bauen müssen. Das wird schon am morgigen Donnerstag der Fall sein, wenn die Schermbecker um 19 Uhr auf den SV Lembeck treffen.

Wie die Mannschaft aussehen wird, die am ersten Spieltag gegen den BVH Dorsten antreten wird, das weiß Jörg Breski aber noch gar nicht. Der ehemalige Profi, der unter anderem bei Arminia Bielefeld am Ball war und in Sinsen, bei der SpVgg. Marl und bei Wacker Gladbeck schon Bezirksliga-Mannschaften trainierte, schließt auf jeden Fall aus, dass er selber das Trikot überstreifen wird.

Breski: «Da würde meine Frau ganz großes Theater machen. Die Zeiten sind vorbei.» weih

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