Spielen, spielen, spielen

08.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Barkenberg Normalerweise kann es für einen Absteiger nur ein Ziel geben: Den sofortigen Wiederaufstieg. In Barkenberg ticken die Uhren anders. Trainer Ivo Sankovic hält sich mit großspurigen Kampfansagen bewusst zurück. Der Kroate hat sich seine Ziele langfristig gesteckt: «Es geht darum, dass sich der gesamte Klub nach vorne bewegt. Wir wollen die Barkenberger Jungs zurück in den Verein holen. Das geht aber nur mit kontinuierlicher und disziplinierter Arbeit.»

Disziplin ist ohnehin das Stichwort: Die schlechte Trainingsbeteiligung und zahlreiche Platzverweise waren in der zurückliegenden Spielzeit maßgeblich daran schuld, dass die Barkenberger aus der A-Kreisliga abgestiegen sind.

Ein Abgang, 14 Neue

Die Situation hat sich aber in der Sommerpause grundlegend verändert. Nur Marco Müller (BW Wulfen) hat den Verein verlassen. Insgesamt 14 neue Akteure sind zum Kader gestoßen. Neben acht A-Jugendlichen verstärken Tarik Bidik, Mustafa Yücel und Marco Pietsch, die aus Hullern zurückkehren, Marcel van der Meulen (RW Dorsten) sowie Oliver Krüger und Marius Nowak die Barkenberger. Schwer wiegen aber die schweren Verletzungen von Andre Heming (Beinbruch) und Kai Große-Erwig (Knie-OP). Beide Leistungsträger fallen noch für einige Monate aus.

Die B-Kreisliga Borken kennt Ivo Sankovic kaum. «Die Gegner interessieren mich auch nicht. Wir müssen uns als Mannschaft entwickeln.» Deshalb verzichtet der Barkenberger Coach auf die sonst üblichen Laufeinheiten. Es gilt das Motto: Spielen, spielen, spielen!

Das erste Testspiel bestreiten die Barkenberger am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen ETuS Haltern. gg

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