Sport in Dorsten wird teurer

Neue Gebührenordnung

Am 1. Oktober wird es ernst. Von diesem Tag an soll in Dorsten die neue Gebührensatzung sowie eine neue Überlassungs- und Benutzungsordnung für Sportstätten gelten. Die Stadt Dorsten rechnet dadurch mit Einnahmen von rund 113 000 Euro. Geld, das die Nutzer aufbringen müssen. Zum Großteil also die Vereine.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 01.09.2011, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese wurde im Zuge des für Dorsten geltenden Haushaltssicherungs-Konzeptes entwickelt, nachdem das Thema schon im Frühjahr in Ausschuss und Rat diskutiert worden war. „Die grundlegende Zielrichtung ist es, Sportlerinnen und Sportler geringfügig an den Kosten der städtischen Sportanlagen zu beteiligen, um so das Sportstättenangebot auch vor dem Hintergrund der bilanziellen Überschuldung der Stadt Dorsten erhalten zu können“, heißt es in der Ausschussvorlage. Mitgliedsvereine des Stadtsportverbandes zahlen demnach künftig pro angefangene 45 Minuten 1 Euro, sofern es sich nicht um Jugendliche unter 18 Jahren handelt. Bei einer dauerhaften Nutzung fester Zeiten, die ja die Regel ist, erhebt die Stadt eine einmalig zu zahlende Pauschalsumme von 1 Euro x 20 im Winterhalbjahr und 1 Euro x 25 im Sommerhalbjahr.

Für die Handballer des VfL Rot-Weiß Dorsten bedeutete dies beispielsweise auf Basis des aktuellen Planes eine Summe von 675 Euro im Kalenderjahr allein für den Trainingsbetrieb. Die Hallennutzung für den Spielbetrieb müsste noch hinzugerechnet werden. Andere Hallensportvereine wie die Basketballer der BG Dorsten und des BSV Wulfen zahlen aufgrund der höheren Zahl von Seniorenmannschaften noch mehr.

Von Interesse dürften für die Sportler auch andere Punkte sein: So endet die Nutzungszeit der Sportstätten in der Regel um 22 Uhr, darin sind Umziehen und Duschen eingeschlossen. Außerdem soll die Vergabe der Nutzungseinheiten nach Kriterien wie der Zahl der aktiven Mitglieder der Vereine und der Teilnehmerzahl der konkreten Übungsgruppe erfolgen.  

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