Schicksalsspiel für Altendorf - in Weseke geht‘s für den SVA um alles

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Letzter gegen Vorletzter – tiefer geht‘s nicht mehr, wenn am Sonntag der SV Altendorf bei Adler Weseke II zum Kellerduell der Kreisliga A 1 RE antritt.

Altendorf-Ulfkotte

, 26.10.2019, 13:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor der Partie bei Tabellenschlusslicht Adler Weseke II ist die Ausgangslage für den Trainer des SV Altendorf-Ulfkotte klar. „Es ist das Spiel der Spiele“, sagt Thomas Kreuz – und hat damit wohl recht.

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Weseke liegt mit einem einsamen Pünktchen am Tabellenende, die Altendorfer mit vier Zählern direkt davor. „Bei einer Niederlage bist du im Eimer“, steht für Thomas Kreuz fest. Nicht nur wegen der Punkte: „Wen willst du denn dann noch schlagen?“

Sieg gäbe Selbstvertrauen

Es ist dieser psychologische Aspekt, der ihn beschäftigt: „Bei einem Sieg wären wir immer noch Vorletzter. Aber wir hätten erst einmal Abstand zur Roten Laterne, und vor allem hätten wir Selbstvertrauen für die nächsten schweren Spiele.“

Denn der bisherige Saisonverlauf war nicht gerade dazu angetan, den Altendorfern allzu viel Mut zu machen. Von Anfang an kämpfte der SVA mit großen Personalproblemen. Schon am dritten Spieltag musste Altendorf das Spiel beim TSV Raesfeld absagen, weil es keine elf Spieler zusammen bekam. Dabei war die zweite Mannschaft zu diesem Zeitpunkt in der Kreisliga B schon vom Spielbetrieb abgemeldet worden.

Einige derbe Klatschen

Der erste und bislang einzige Saisonsieg gegen den FC Rot-Weiss Dorsten gab am fünften Spieltag zumindest den Glauben zurück, dass die Altendorfer auch im berüchtigten zweiten Jahr nach dem Aufstieg die Klasse halten können. Doch dem stehen auch derbe Klatschen gegenüber. 1:8 gegen Schermbeck II, 1:7 in Lembeck, 1:6 in Reken, 0:7 in Velen und zuletzt gar 0:11 gegen Ramsdorf.

„Dabei haben wir uns da 20 Minuten lang mit einer absoluten Rumpfelf teuer verkauft“, berichtet Thomas Kreuz. Dass unterm Strich eine zweistellige Niederlage stand, nagt natürlich erst recht am Selbstvertrauen, und die Altendorfer müssen aus anderen Partien Kraft ziehen. Etwa aus dem knappen 0:2 gegen Wulfen.

“Es gibt keine Ausreden mehr“

Vor dem „Spiel der Spiele“ in Weseke ist Thomas Kreuz aber sicher, dass seine Spieler sich der Bedeutung der Partie bewusst sind: „Die Trainingsbeteiligung hätte besser sein können. Aber für unsere Verhältnisse in dieser Saison war sie schon gut.“ Für Sonntag sei das aber Nebensache: „Da gibt es keine Ausreden mehr.“

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