SV Schermbeck freut sich auf die Heimpremiere

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Der junge Bilal Özkara muss beim SVS am Donnerstag gegen die SpVgg. Vreden passen. Mit Routinier Maik Habitz kehrt dafür ein wichtiger Stabilitätsfaktor zurück ins Salha-Team.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 24.09.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SV Schermbeck freut sich auf sein erstes Oberliga-Heimspiel in der neuen Saison. Trainer Sleiman Salha sieht gegen die SpVgg. Vreden auch sehr gute Chancen auf einen Dreier.

Oberliga Westfalen

SV Schermbeck - SpVgg Vreden

Do. 19 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck.

Der Schermbecker Coach hat weiterhin das Problem des Trainingsrückstandes. Nach der Partie am Sonntag stand am Montag ein Regenerationstraining an, und am Mittwoch kamen die Schermbecker zur Abschlusseinheit zusammen: „In den englischen Wochen kann man im konditionellen Bereich so gut wie gar nichts machen. Das müssen wir auf später verschieben.“

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Die Schermbecker Aufstellung wird also wieder davon abhängen, wie fit sich einzelne Spieler fühlen. Bilal Özkara hat nach seiner starken Partie in Ennepetal für Vreden abgesagt. Salha bedauert: „Er klagte über Magenschmerzen. Da gehen wir auf Nummer sicher und lassen ihn pausieren.“

Dafür ist aber Maik Habitz wieder dabei. Er musste in Ennepetal wegen seiner gelb-roten Karte aus dem Pokalspiel in Weseke aussetzen. Salha freut sich: „Mit Maik kommt wieder ein ganz wichtiger Stabilitätsfaktor zurück in unser Spiel.“ Die Startaufstellung ändere sich aber nicht nur wegen Özkara und Habitz: „In Ennepetal hat mir einiges nicht gepasst, sodass ich einige Wechsel vornehmen werde.“

Am meisten haben die Trainer die vielen Fehler gestört: „Wir haben Ennepetal beide Tore geschenkt. Außerdem war ich auch mit dem Zweikampfverhalten mit und ohne Ball nicht einverstanden.“

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In den drei Vredener Spielen war bislang immer eine Menge los, denn in jeder Partie fielen fünf Tore. Nach zwei 2:3-Niederlagen feierten die Münsterländer am Sonntag gegen Paderborn mit einem 4:1 den ersten Sieg. Salha hat die Mannschaft natürlich auf Videos genau beobachtet: „Vreden deckt nicht so hoch wie wir und lässt den Gegner mehr kommen. Nach einer Balleroberung fahren sie gleich blitzschnelle Konter.“ Für Salha heißt das: „Wir müssen noch mehr aufpassen, dass wir dem Gegner den Ball nicht in die Füße spielen.“

Bislang hat die Saison ungefähr den Verlauf genommen, den Salha erwartet hatte: „Gütersloh, Kaan-Marienborn und auch Holzwickede werden auch im oberen Bereich bleiben.“ Nun geht es für den SVS darum, sich gut für die kommenden schweren Wochen zu positionieren. Ein Dreier gegen Vreden wäre wichtig, um sich früh von den unteren Plätzen abzusetzen.

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