SV Schermbeck empfängt Übermannschaft Haltern

Fußball

Zu ungewohnter Stunde hat der SV Schermbeck am Sonntag den Spitzenreiter zu Gast. Die Partie gegen den Aufsteiger TuS Haltern in der Volksbank-Arena beginnt erst um 17 Uhr.

SCHERMBECK

von Von Ralf Weihrauch

, 28.10.2016, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - TuS Haltern So. 17 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog.

Die Gäste vom Stausee sind in dieser Saison wohl so etwas wie die Übermannschaft der Liga. Coach Magnus Niemöller hat etliche Oberliga-Spieler aus Erkenschwick mitgebracht. Darunter auch Stefan Oerterer, der schon eine Klasse höher der Top-Torschütze war. In Haltern hat er in den elf Spielen bislang auch schon 18 Tore geschossen.

Schermbecks Coach Christoph Schlebach hatte sich am Saisonbeginn gedacht, dass dieses Match ein Spitzenspiel sein würde. Die Tabelle, die nach elf Spieltagen nicht mehr lügt, sagt da aber etwas ganz anderes. Die Schermbecker kämpfen stattdessen erneut gegen den Abstieg. Spätestens seit der 0:4-Pleite in Herford sollte die Mannschaft wissen, was die Stunde geschlagen hat, hofft zumindest der Trainer: „Wir sind in eine Abwärtsspirale gekommen und für diese Situation braucht man spezielle Typen. Die müssen sich nun am Sonntag zeigen.“

Marek Klimczok und Tuncay Turgut, die in Herford gesperrt waren, sind wieder dabei. Dafür fehlt Raphael Niehoff wegen seiner fünften gelben Karte. Dennis Kündig ist krank und auch Evans Kissi hat seine Verletzung aus dem Zweckel-Spiel noch nicht auskuriert. Eswin Vreven trainiert zwar schon wieder, ist aber für den Sonntag auch noch kein Thema.

In den kommenden Spielen wird es schwer für die Schermbecker, etwas Zählbares einzufahren, denn nach dem Spitzenreiter wird am kommenden Sonntag der Tabellenzweite SV Rödinghausen II das Schlebach Team ebenso vor eine große Aufgabe stellen. Bei zwei Niederlagen fände sich der SVS wohl auf einem Abstiegsplatz wieder. Da kann Schlebach so eine Leistung wie in Herford nicht gebrauchen: „Egal wer auf welcher Position spielt oder welches System wir anwenden, es muss eine ganz andere Leistung her.“

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