SV Schermbeck findet erneut seinen Meister in TuS Ennepetals Keeper Marvin Weusthoff

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Der SVS verliert nach fünf Spielen ohne Niederlage mit 1:2 beim TuS Ennepetal. Erneut vereitelt TuS-Keeper Marvin Weusthoff mit tollen Paraden zahlreiche Chancen der Gäste.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 08.03.2020, 20:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach fünf Spielen ohne Niederlage hat es den SV Schermbeck wieder erwischt. Beim 1:2 in Ennepetal ist indessen die erfolglose Serie gegen den TuS um eine Folge reicher.

Oberliga Westfalen

TuS Ennepetal - SVS

2:1 (1:1)

Wie schon in den vergangenen Begegnungen hat Ennepetals Torhüter Marvin Weusthoff seine Finger und andere Gliedmaßen im Spiel gehabt, und verhinderte, dass die Schermecker einen Punkt oder mehr mitbrachten.

Vehbija Hodzic, der Trainer Thomas Falkowski an der Seitenlinie vertrat, ärgerte sich nach dem Spiel: „Die Mannschaft hat wirklich gut gespielt und war auch klar besser. Leider hat sie sich nicht belohnt.“

Auf dem Nebenplatz des Bremenstadions erspielten sich die Schermbecker schon früh gute Möglichkeiten. Dominik Hanemann, der nach langer Zeit einmal wieder in der Startelf stand, bekam frei stehend eine lange Flanke, traf den Ball aber nicht richtig. Kevin Rudolph ließ wenig später einen seiner gefürchteten Distanzschüsse aufs Ennepetaler Tor ab, doch Weusthoff parierte mit einer tollen Parade. Auch Michael Smykacz, der alleine auf das TuS-Tor zulief, fand seinen Meister in Weusthoff, der den Ball noch mit dem Fuß abwehrte.

In der 29. Minute war der TuS-Keeper aber chancenlos, als Kevin Rudolph den Ball aus 16 Metern mit Hilfe der Latten-Unterkante über die Linie brachte.

Ennepetal tat nicht besonders viel für die Offensive, und doch nutzten die Gastgeber ihre allererste Chance zum Ausgleich. Von links kam eine Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Ibrahim Lahchaychi zum 1:1 einköpfte.

Schwer zu begreifen

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Schermbecker das Spiel, doch ein Tor wollte trotz bester Chancen nicht fallen. So brachte Dominik Hanemann den Ball nach Vorarbeit Malte Grumanns nicht im Tor unter, obwohl der Torwart schon umspielt war.

Der entscheidende Treffer fiel in der 70. Minute. Der eingewechselte Dennis Drepper gab einen Schuss aufs Schermbecker Tor ab, er traf Lukas Steinrötters Schienbein, von dem die Kugel ins Netz ging. Trotz aller Einwechslungen und allen Einsatzes war den Schermbeckern der mehr als verdiente Ausgleich nicht vergönnt. Hodzic sagte: „Es ist wirklich schwer zu begreifen, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben.“

SVS: Drobe, Mule-Ewald, Zugcic, Hanemann, Kevin Rudolph (84. Habitz), Malte Grumann, Steinrötter, Turan (65. Milaszewski), Patrick Rudolph (46. Özkara), Smykacz, Niewerth (84. Klimczok).

Tore: 0:1 Kevin Rudolph (29.), 1:1 Lahchaychi (39.), 2:1 Steinrötter (Eigentor, 70.)

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