SV Schermbeck freut sich aufs Topspiel gegen Vreden

Fußball

Mit einem Sieg kann der SV Schermbeck am Sonntag Westfalenliga-Spitzenreiter Vreden überflügeln. Verliert Gievenbeck auch noch in Neuenkirchen, stünde die Falkowski-Elf auf dem ersten Platz.

SCHERMBECK

13.10.2017 / Lesedauer: 2 min

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - SpVgg Vreden So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52.

Eine frohe Kunde erreichte die Schermbecker schon im Laufe der Woche. Maik Habitz darf gegen Vreden doch wieder spielen. Er hatte in Clarholz eine gelb-rote-Karte bekommen, obwohl er das entscheidende Foul gar nicht begangen hatte. Der SV Schermbeck hatte die Szenen aber auf Video und so konnte sich der Staffelleiter selbst ein Urteil über den Vorfall bilden.

Der Einsatz des Verteidigers ist auch wichtig, da Kevin Mule-Ewald in Clarholz ebenfalls Gelb-Rot sah und fehlen wird. Da sieht es ganz nach einem Einsatz Evans Kissis aus. Ansonsten sieht es personell nicht sehr gut aus. Im Laufe der Woche waren nur zehn Feldspieler beim Training. Marek Klimczok hat pausiert, wollte es aber am Freitag noch enmal versuchen. Marcel Titz hat noch Probleme mit der Schulter.

Dennoch ist sich Trainer Thomas Falkowski sicher: „Wir werden gegen Vreden eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken. Die Mannschaft hat sich dieses Spiel auch verdient.“ Er selber habe vor der Saison nicht damit gerechnet, dass sein Team am zehnten Spieltag um die Tabellenführung spielt.

Daher hofft der Coach auch, dass viele Zuschauer in die Volksbank-Arena kommen. Die werden nicht nur eine motivierte SVS-Elf sehen, sondern auch einen ganz starken Gegner. Vreden steht nicht umsonst an der Spitze. Die Mittelachse von Torwart Ricoardo Otti bis zum pfeilschnellen Stürmer Jose Murillo weist große Qualität auf. Daher will Thomas Falkowski nicht ins offene Messer laufen: „Wir werden wahrscheinlich nicht so ein Pressing aufbauen wie sonst. Aber wir werden auf jeden Fall auf Sieg spielen.“

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