SV Schermbeck geht in Biefang die Luft aus

SCHERMBECK Eine Niederlage, die nicht schmerzt. So kurz kann man den letzten Auftritt des SV Schermbeck in der Handball-Landesliga zusammenfassen.

05.05.2008, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Eine bittere Pille für den SVS? Weiß Gott nicht! Pieper</p>

<p>Eine bittere Pille für den SVS? Weiß Gott nicht! Pieper</p>

Landesliga 3 Niederrhein

Turnverein Biefang- SVS

27:21 (11:14)

Die Hochzeit von Jens "Pille" Pilgrim, die eine Nacht zuvor ausgiebig gefeiert wurde, steckte den Jungs von Burkhard Bell ohne Frage noch in den müden Knochen. Die Gastgeber dagegen legten los wie die Feuerwehr und gingen schnell mit 3:1 und 5:2 in Führung. So ganz wollte sich der Meister der Landesliga dann aber auch nicht vorführen lassen und kam aus einer immer sicherer werdenden Abwehr besser ins Spiel. Schnell hatten die Bell-Buben den Rückstand egalisiert und gingen zur Halbzeit mit 14:11 in Führung. Torwart Niklas Bell hatte in dieser Phase der Partie die beste Phase und hielt gleich vier Siebenmeter.

Nach der Pause war dann jedoch bei den meisten Schermbecker Spielern die Luft raus. Biefang setzte sich beim Stand von 20:19 weiter ab und landete am Ende einen verdienten Sieg.

Trainer Burkhard Bell wird es seinen Jungs nachsehen, dass das letzte Spiel eine Art lockeres Auslaufen war. Die Entwicklung, die das Team in den letzten Monaten durchlaufen hat, ist beachtlich. Als Aufsteiger mit dem Ziel eines gesicherten Mittelfeldplatzes gestartet, lehrte Schermbeck die Konkurrenz das Fürchten und stieg am Ende hochverdient in die Verbandsliga auf.

SVS: N.Bell, Busjan; C. Seibel (2), S. Seibel (1), Kuhn (2), Kreilkamp (9/6), Hinz (1), Vengels (2), F. Bell (2), Felisiak (2), Timmermann, Schwickrath, Kuhlmann.

 

In unsere Berichterstattung über die zweite Herrenmannschaft des SVS hatte sich zuletzt ein Fehler eingeschlichen. Das Team wurde natürlich Kreisliga-Meister und steigt damit in die Bezirksliga auf.

Lesen Sie jetzt